Code of Conduct Programmatic

Jetzt werden auch die Agenturen und Werbekunden in die Pflicht genommen

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IAB Switzerland erweitert die Selbstverpflichtung im Bereich Programmatic Advertising neu auch auf Agenturen und Werbeauftraggeber. Bisher standen nur die Publisher, Vermarkter, DSPs und SSPs in der Pflicht.
Der Code of Conduct berücksichtigt neu Anforderungen von und für Marktpartner aus acht Marktsegmenten: DSPs (Demand-Side-Plattformen), SSPs (Sell-Side-Plattformen), Publisher/Vermark-ter, Datenanbieter sowie erstmals auch Werbetreibende, Agenturen, DMPs (Data-Manage-ment-Plattformen) und Anbieter von Verifizierungslösungen. Die im Code of Conduct verankerte Selbstverpflichtung zu Transparenz, Qualität und Sicherheit im Bereich Programmatic Advertising kann zudem nicht nur von IAB-Mitgliedsunternehmen gezeichnet werden, auch für Nicht-Mitglieder ist die Unterzeichnung möglich. 
Bisher haben in der Schweiz folgende Unternehmen unterzeichnet:

• Adello AG
• Admeira AG
• Attackera GmbH
• Audienzz AG 
• DEPT Digital Marketing AG
• Drop 8 AG
• Goldbach Audience (Switzerland) AG
• Hoy AG
• Jung von Matt/impact AG
• Publicis Media Switzerland AG
• SBB AG
• Scout24 Schweiz AG
• Tamedia AG
• Webrepublic AG 

"Die Lancierung des ersten Code of Conduct 2017 stiess im Schweizer Markt auf grossen Anklang. Schnell wurde das Bedürfnis nach einer erweiterten Version für Marktsegmente wie Agenturen und Werbeauftraggeber gross. Wir freuen uns nun die überarbeitete Version dem Schweizer Markt zur Verfügung zu stellen und damit weiter ein Zeichen für mehr Qualität in der digitalen Werbung zu setzen", erläutert Roger Baur, Geschäftsführer der IAB Switzerland Association.


Der Code of Conduct behandelt inhaltlich deutlich geschärft und in der erweiterten Aufgliederung nun sechs Aspekte von Transparenz und Qualität für Partner aus acht Marktsegmenten. Jedes Unternehmen kann jeweils für den Bereich unterzeichnen, in dem es aktiv ist und sich den Anforderungen verpflichtet. Somit sind Mehrfachzeichnungen möglich.
Beschwerdeausschuss prüft Verstösse

Um die Einhaltung der Selbstverpflichtung sicherzustellen, haben die Mitglieder der IAB Fokusgruppe Programmatic Advertising einen Beschwerdeausschuss mit Experten gebildet. Äquivalent dazu gibt es Beschwerdeausschüsse in Deutschland und Österreich. Diese Gremien prüfen Hinweise zu Verstös-sen gegen den Code of Conduct und stehen darüber hinaus auch als Ansprechpartner insbesondere für beteiligte Unternehmen zur Verfügung.

Um möglichst viel Transparenz, Qualität und Sicherheit im Programmatic-Markt zu gewährleisten, spannte die IAB Switzerland bereits 2017 mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und der iab austria zusammen und lancierte den Code of Conduct Programmatic Advertising. Nun haben die drei Verbände die Selbstverpflichtung auch gemeinsam überarbeitet.
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Die bereits in der ersten Version enthaltenen Aspekte und Anforderungen (werbliches Umfeld, Kam-pagnenaussteuerung, Werbemittel, Endgerät sowie Datennutzung) wurden massgeblich konkretisiert. Zusätzlich werden nun Fragestellungen der Kostentransparenz sowie der Verifizierung im Generellen berücksichtigt. Unternehmen, die bereits bsiherige Version der Selbstverpflichtung 2017 unterschrieben haben, müssen die neue Version deshalb erneut unterzeichen, wenn sie sich weiterhin verpflichten wollen. Denn damit sichern sie den Marktpartnern die Einhaltung der Standards des Code of Conducts zu. Unternehmen, die den Code of Conduct zeichnen, erhalten umgekehrt ein entsprechend ihrem Marktbereich gekennzeichnetes Logo, welches für die eigene werbliche Kommunikation im Markt genutzt werden kann.





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