Clear Channel Schweiz

Auf Offerten bei DOOH-Ausschreibung der SZU und der VBZ verzichtet

CCS hat bereits 357 DOOH-Stelln in Betrieb (Bild), jene der SZU und der VBZ passen aber offenbar nicht dazu.
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CCS hat bereits 357 DOOH-Stelln in Betrieb (Bild), jene der SZU und der VBZ passen aber offenbar nicht dazu.
Die SZU (Sihltal Zürich Uetliberg Bahn) und die VBZ (Verkehrsbetriebe Zürich) haben die Vermarktung von 7, respektive 5 digitalen Stellen ausgeschrieben. Clear Channel Schweiz verzichtete erstaunlicherweise auf Offerteingaben.
Clear Channel habe sich entschieden, in beiden Ausschreibungen kein Angebot zu unterbreiten, teilte der Aussenwerber mit. Offizielle Begründung: "Dieses Inventar passt nicht in das bestehende Angebot von total 357 digitalen Stellen und lässt sich nicht mit den Digital Play-Angeboten kombinieren. Im Falle der VBZ bietet sich auch keine gewinnbringende Kombination mit den rund 1100 klassischen Plakatstellen an den Haltestellen an." Nebenbei: Die private Bahngesellschaft SZU ist wie die VBZ Teil des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV. Zudem hatte die SZU nicht nur digitale, sondern auch 130 analoge Flächen (F12 und F200) ausgeschrieben, auch an diesen hatte CCS offenabr kein Interesse).


Dazu Robert Furger, Development und Technology Officer bei CCS: "Selbstverständlich begrüssen wir den Ausbau des digitalen Angebotes in der Schweiz. Diese beiden Mandate wären aber Insellösungen in unserem Gesamtangebot, mit wenig Chancen für eine sinnvolle Kommerzialisierung."

Die aktuell 357 Screens von CCS befinden sich "an stark frequentierten, qualitativ hochstehenden Standorten in urbanen Zentren, Einkaufszentren und in den Swiss Lounges", schreibt der Aussenwerber.
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