Cannes Lions

Thjnk Zürich holt sich einen zweiten Löwen

Eine weitere Trophäe für Thjnk Zürich und Pro Infirmis
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Eine weitere Trophäe für Thjnk Zürich und Pro Infirmis
Thjnk Zürich hat sich mit "Alle sind gleich. Niemand ist gleicher" für Pro Infirmis einen zweiten Cannes-Löwen gesichert. In der Kategorie Film Craft gab es Bronze - zuvor hatte die Arbeit bereits Silber bei Health & Wellness geholt.
Löwe Nummer drei für die Schweiz. Die Zürcher Agentur Thjnk setzt ihren guten Start in die Cannes-Woche mit dem Gewinn eines bronzenen Löwen fort. Für die Sensibilisierungskampagne von Pro Infirmis gab es zuvor bereits Silber hier in Cannes bei Health & Wellness. Den dritten Preis für Schweizer Agenturen hatte sich gestern Sattchi & Saatchi Switzerland gesichert. Die Agentur aus Lausanne überzeugte die Juroren in der Kategorie Health & Wellness mit "Pain is Drama" für Voltaren aus dem Hause GSK.


Der Auftritt von Pro Infirmis ist ein echter Abräumer: Mit ihm konnte Thjnk Zürich bereits Gold beim ADC Switzerland, Gold und Silber bei der One Show, Gold beim Edi.18, Zweifach-Gold bei den London International Awards, den "Red Dot: Best of the Best" und Silber beim Clio einsammeln.


Menschen mit Behinderung werden in der neuen Kampagne von Thjnk Zürich als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft gezeigt. "Eine inklusive Gesellschaft anerkennt die Vielfalt der Menschen als Stärke", heisst es in einer Mitteilung. Dafür mache sich Pro Infirmis stark.


"Mit unserer Kampagne heben wir anhand komischer Alltagsituationen Gemeinsamkeiten hervor, um zum Weiterdenken anzuregen", ergänzt Susanne Stahel, Kommunikationsverantwortliche von Pro Infirmis. Denn hinter diesen Gemeinsamkeiten können im Alltag von Menschen mit Behinderung Lebensumstände stecken, bei denen einem das Lachen im Hals stecken bleibt: Wer eine Behinderung hat, ist beispielsweise überdurchschnittlich oft von Armut betroffen oder findet halb so oft eine Arbeitsstelle. Für Menschen mit einer körperlichen Behinderung gibt es einen sehr begrenzten Wohnungsmarkt; die meisten kulturellen Angebote sind nicht auf Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten. ems
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