Bundesverwaltungsgericht

Jägermeister darf in der Schweiz Kreuz-Logo nutzen

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Jägermeister darf sein Logo auch in der Schweiz nutzen
© Jägermeister
Jägermeister darf sein Logo auch in der Schweiz nutzen
Jetzt ist es amtlich. Der deutsche Spirituosenhersteller Jägermeister darf auch in der Schweiz sein traditionelles Hirschlogo mit dem Kreuz zwischen dem Geweih für andere Produkte nutzen. Das entschied das Schweizer Bundesverwaltungsgericht. Religiöse Gefühle sehen die Richter durch die Bildmarke nicht verletzt.
Der Rechtsstreit, der heute sein Ende fand, hatte 2017 begonnen. Damals hatte das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum dem Logo den Schutz auf Merchandising-Produkten verweigert. Die Darstellung könnte die Gefühle von Christen verletzen, entschied die Behörde in jenen Tagen im September.


Dagegen hatte Jägermeister Beschwerde eingelegt. Zu Recht wie das Bundesverwaltungsgericht heute entschied.
"Die religiösen Gefühle durchschnittlicher Christen" würden durch die Bildmarke nicht verletzt, urteilten die Richter.  Und weiter: Mit der Kombination des Kreuzes mit dem Hirsch und dem Strahlenkranz werde das christliche Symbol "in keiner verletzenden oder respektlosen Weise dargestellt."  mir
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