Bundesgericht

Vergabe der Stadt-Genfer Plakatkonzession an Neo Advertising war rechtens

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Sei 1. Januar 2017 ist Neo Advertising in Genf mit solchen "Cyclocargos" für Plakatkunden unterwegs. "Wir besorgen die Logistik zu 100 Prozent ökologisch", sagt CEO Christian Vaglio. "Das war mit ein Grund dafür, dass wir den Zuschlag für den Stadtvertrag von Genf erhalten haben."
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Sei 1. Januar 2017 ist Neo Advertising in Genf mit solchen "Cyclocargos" für Plakatkunden unterwegs. "Wir besorgen die Logistik zu 100 Prozent ökologisch", sagt CEO Christian Vaglio. "Das war mit ein Grund dafür, dass wir den Zuschlag für den Stadtvertrag von Genf erhalten haben."
Mit einem Entscheid vom 18. September 2019 hat das Bundesgericht eine Beschwerde der APG abgewiesen. Der Aussenwerber kritisierte das Verfahren, dass dazu führte, dass die Stadt Genf am Endr die Konzession für Plakatstellen auf öffentlichem Grund an den Konkurrenten Neo Advertising (damals noch nicht Teil von Tamedia) vergab.
Das Gerichtsverfahren dauerte insgesamt 33 Monat, involviert waren das erstinstanzliche Verwaltungsgericht des Kantons Genf, das Kantonsgericht Genf und schliesslich das Bundesgericht, wobei der Rekurs der APG durch alle Instanzen vollumfänglich abgelehnt worden war. Die Stadt Genf und Neo Advertising können somit die Konzession von Plakatstellen auf öffentlichem Grund fortsetzen, welche der Stadtrat der Stadt Genf am 16. November 2016 an Neo Advertising vergeben hat. Neo Advertising wird damit zum offiziellen Plakatanbieter der Stadt Genf für die kommenden 5 Jahre.

Christian Vaglio-Giors, CEO von Neo Advertising, kommentiert die Entscheidung des Bundesgerichtes wie folgt: "Wir begrüssen die Entscheidung der obersten Justizbehörde der Schweiz sehr. Endlich können wir uns auf eine langfristige Partnerschaft mit der Stadt Genf freuen."
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