BikeSharing

In-Tech schafft grenzüberschreitendes Mobilitätsangebot am Rhein

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Zwischen Bad Säckingen und der Gemeinde Stein entsteht ein grenzüberschreitendes Mobilitätsangebt
© In-Tech
Zwischen Bad Säckingen und der Gemeinde Stein entsteht ein grenzüberschreitendes Mobilitätsangebt
Am Rhein entsteht derzeit ein grenzüberschreitendes Mobilitätsangebot. Das Münchner Unternehmen In-Tech will mit seinem Geschäftszweig ViertelMobilität die deutsche Stadt Bad Säckingen und die Gemeinde Stein in der Schweiz mit einem Bikesharing-Angebot verbinden. Startschuss ist im April mit 20 bis 30 E-Bikes.
Ungefähr acht Minuten braucht man mit dem Velo von der Stadtmitte von Bad Säckingen über die Rheinbrückstrasse in das Herzen der Schweizer Gemeinde Stein. Ideale Voraussetzungen, um in der Region ein grenzüberschreitendes Bikesharing-Angebot zu schaffen. Das jedenfalls findet die Münchner In-Tech. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für Smart Mobility, Automotive, eMobility und Smart Factory. Gemeinsam mit den beiden Kommunen treibt der Mobilitätsspezialist das Projekt gerade voran. Vergangene Woche war der offizielle Startschuss, aber bis die ersten Räder rollen können wird es noch dauern. April 2020 soll das Bikesharing starten, zunächst mit 20 bis 30 E-Bikes. Das Angebot richtet sich an vor allem an Pendler und Einkaufstouristen. Geplant ist, das ViertelMobilität, der Geschäftszweig verantwortet bei In-Tech das Projekt, das Programm weiter ausbaut. So sollen Lastenräder oder Elektrofahrzeuge die Mobilitätslösung abrunden und bedarfsgerechte Angebote schaffen. "Im Endausbau schaffen wir ein umfassendes regionales Mobilitätsangebot für die trinationale Region Hochrhein. Dabei setzen wir vorrangig auf nachhaltige Mobilitätsformen wie Elektrofahrzeuge oder Fahrräder", erklärt Albert Habermann, Head of Business Unit New Mobility Solutions bei In-tech.


Kernstück des Angebots wird eine zentrale App sein, mit welcher der Kunde sämtliche Fahrzeuge – ob E-Bike oder Auto – buchen kann. ViertelMobilität wartet die Fahrzeuge, übernimmt die Abrechnung für Privat- und Firmenkunden und betreuen Hotline und Service", erklärt Habermann. Für das Projekt wollen die Betreiber lokale Unternehmen einbinden. So können Firmen ihren Fuhrpark außerhalb der Geschäftszeiten auch zur Nutzung innerhalb des Sharing-Systems freigeben und ihre Fahrzeuge somit besser auslasten. Die Stadtwerke Bad Säckingen, die bereits ein lokales Car-Sharing-System betreiben, haben dafür bereits ihre Teilnahme zugesagt. "Ein weiterer Partner ist die Initative Zukunftsmobilität, welche Kommunen bei nachhaltigen Mobilitätslösungen berät und die Koordination vor Ort übernimmt", heisst es bei In-Tech.
 
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