"Berner Zeitung"

Mit neuem Chefredaktor ins 40-Jahr-Jubiläum gestartet

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Die erste BZ-Ausgabe am 3. Januar 1979
© Screenshot Tele Bärn
Die erste BZ-Ausgabe am 3. Januar 1979
Gestern vor genau 40 Jahren ist die "Berner Zeitung" BZ erstmals erschienen. Dieses Jahr begeht sie somit ihr 40-Jahr-Jubiläum. Sie tut dies mit dem neuen Chefredaktor Simon Bärtschi, der ebenfalls gestern sein Amt antrat. Bärtschi übernahm das Zepter von Peter Jost, der bereits nach vier Jahren aufhörte.

Schon am 1. Januar hatte sich Simon Bärtschi online an die BZ-Leserschaft gewandt und sich kurz vorgestellt. Programmatisch hiet sich der neue Chefredaktor allerdings eher kurz. Wichtig sei ihm, so Bärtschi, "dass die BZ die Themen, die bewegen, frühzeitig aufgreift, ausleuchtet und ausbreitet. Auch soll sie politische und gesellschaftliche Vorgänge in der Region hinterfragen, Widersprüche aufdecken, Haltungen wiedergeben." Und er verspricht: "Alle Fakten zu allen Themen werden wir sorgfältig recherchieren, einordnen und so aufarbeiten, dass das Lesen Spass macht und auch Unterhaltung bietet." Kurz: Weiter wie bisher.

Der neue BZ-Chefredaktor Simon Bärtschi.
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Der neue BZ-Chefredaktor Simon Bärtschi.
Bärtschi, der 49-jährige Berner, arbeitet seit 2003 für Tamedia und zeichnete bis vor Kurzem als Leiter der Tamedia Editorial Services verantwortlich für die Produktionsabteilungen der Zeitungen in der Deutschschweiz und in der Romandie. Bis 2017 war er Mitglied der Chefredaktion von "Tages-Anzeiger" und "SonntagsZeitung", und davor war er während mehrerer Jahre als stellvertretender Chefredaktor sowie Nachrichtenchef der "SonntagsZeitung" in Zürich tätig. Bärtschi hat Geografie und Medienwissenschaften an der Universität Bern studiert. Zuletzt schloss er ein Executive-Leadership-Programm in den USA ab.


Die BZ selbst wurde 1979 vom Verleger Charles von Graffenried lanciert. Von Anfang an fokussierte das Blatt auf Stadt und Kanton Bern. 2007 verkaufte von Graffenried die Tageszeitung an Tamedia. knö

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