Baselland

Eine Kantonalbank gegen den Kantönligeist

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Die BLKB eröffnete Mitten in der Stadt eine Filiale.
© BLKB
Die BLKB eröffnete Mitten in der Stadt eine Filiale.
Um sich auch in der Stadt zu positionieren hat sich die Basellandschaftliche Kantonalbank über die Grenze gewagt und eröffnete eine Dependance mitten in der Stadt. OSW begleitete die Grenzüberschreitung mit einer umfangreichen Kampagne.
Der Auftrag an die Agentur war einfach: Der Einzug der BLKB soll in den Köpfen beider Kantone ankommen. Um das Stadtgespräch anzukurbeln, entwickelte OSW Werbemittel auf zahlreichen Kanälen: Eine Plakatkampagne, Rail Panels und ÖV-Screens, Spezialbeklebungen der städtischen ÖV, eine Online Kampagne, Social Media Posts, Samplings an Bahnhöfen. Und ein nächtlicher Einfall von ausserkantonalen BLKB-Spitzeln.

Guerilla-Aktion

Um den Einzug der Bank passend zu inszenieren, konzipierte OSW eine Intervention: Über Nacht erschienen Ballons mit Sprechblasen im Stil der Plakatkampagne an bekannten Skulpturen und Statuen der Stadt und liessen diese über die Ankunft der Bank reden. Angekündigt und begleitet wurde die Nacht-und-Nebel-Aktion durch kurze Clips auf Social Media, welche zusätzlich zu einem Gewinnspiel aufriefen, bei dem es ein e-Bike zu gewinnen gab. Damit kommt man auch schnell von A(mmel) nach B(asel).

Filialeröffnung

Um das Eis sprichwörtlich und endgültig zu brechen, durften Passanten mit Schutzbrille und Krafteinsatz während der Eröffnung am Barfi einen Preis in Form von Theatertickets, Goldvreneli oder Einkaufsgutscheinen aus einem Eisblock befreien. Wenn sie es in der Zeit schafften. Damit sollten alle Berührungsängste aus dem Weg geschafft und nicht nur die Ankunft der BLKB in der Stadt allen bewusst sein, sondern auch: Dass endlich zusammen ist, was zusammen gehört. OSW setzte dabei sämtliche Werbemittel um und zeichnete sich für die Beratung veranwortlich.
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