Axa

Versicherer verwandelt Autos in Smart Cars

Die Connected-Car-Plattform von Ryd Suisse besteht aus einer App und einer Box. Letztere wird in die OBD2-Schnittstelle des Autos eingesteckt.
© Ryd
Die Connected-Car-Plattform von Ryd Suisse besteht aus einer App und einer Box. Letztere wird in die OBD2-Schnittstelle des Autos eingesteckt.
Axa Schweiz hat zusammen mit dem Münchner Internet of Things-Start-up Thinx Net die Firma Ryd Suisse gegründet, die eine Connected-Car-Lösung anbietet.

Unabhängig von Automarke und -modell kann die Software laut Axa das jeweilige Fahrzeug mit mobilen Endgeräten verbinden. Mit Hilfe der Ryd-App könne der Fahrer so Services rund ums Auto nutzen.



Zu diesen Features gehören unter anderen eine Parken-und-Finden-Funktion, ein automatischer Autobatterie-Check sowie Fahrzeug- und Fahrer-Statistiken. Ein spezielles Axa-Feature soll vorausschauendes und sicheres Fahrverhalten belohnen. Es analysiert das Fahrverhalten des Fahrzeugführers und schreibt dem Nutzer bei einer sicheren Fahrweise virtuelle Bonuspunkte gut. Diese können nach Axa-Angaben bei verschiedenen exklusiven Partnern eingelöst werden. Eine eingebaute Crash Recorder-Funktion soll zudem zu einer schnellen, objektiven Unfallrekonstruktion und damit zu Rechtssicherheit beitragen.

Das Angebot wurde im Verlaufe des vergangenen in einem Pilotversuch während sechs Monaten mit 500 Kunden getestet. Jetzt steht es auf ryd.ch in einer Basisversion in der Deutschschweiz zur Verfügung. Künftig sollen die Nutzer auch bei vielen Tankstellen über die Ryd-App direkt bezahlen oder Garagen-Termine fix buchen können.


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