Automarkt

Volkswagen verkauft im ersten Halbjahr 2019 in der Schweiz die meisten Autos

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Die Marke Volkswagen verkauft in der Schweiz im ersten Halbjahr 2019 die meisten Autos. Um 3,6 Prozent steigen laut Importeursverband Auto-Schweiz die Immatrikulationen bei den Wolfsburgern. Insgesamt entwickelt sich der Markt in den ersten sechs Monaten stabil. 157.136 Neuzulassungen bedeuten unter dem Strich ein Mini-Minus von 0,5 Prozent.
Der Automarkt in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein entwickelt sich im ersten Halbjahr stabil. Mit 157.136 Neuimmatrikulationen verzeichnet die Branche gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Minus von 0,5 Prozent oder in absoluten Zahlen 774 Fahrzeuge. Das zeigt ein Blick in die aktuellen Zahlen des Importeurverbands Auto-Schweiz.


Für die Organisation ist der Rückgang keine Überraschung, unter anderem weil der Monat Juni - hier steht im Vergleich zum Juni 2018 ein Minus von 9,8 Prozent in den Büchern - zwei Arbeitstage weniger ausgewiesen hatte. "An einem durchschnittlichen Arbeitstag werden in der Schweiz rund 1.200 neue Personenwagen eingelöst", heißt es beim Verband.
Die Immatrikulationen von neuen Personenwagen in den vergangenen 12 Monaten
© Auto-Schweiz
Die Immatrikulationen von neuen Personenwagen in den vergangenen 12 Monaten
Stärkste Marke ist in der Eidgenossenschaft weiterhin VW. Der Wolfsburger Volumenhersteller, der derzeit eine umfassende Transformation durchläuft und die E-Mobilität vorantreibt, konnte seine Verkäufe im ersten Halbjahr um 3,6 Prozent steigern. Der Marktanteil bei den Neuzulassungen liegt bei 11,3 Prozent. Auf Platz zwei und drei folgen Mercedes-Benz mit 12.740 Immatrikulationen (Marktanteil: 8,1 Prozent) und Skoda mit 12469 (Marktanteil: 7,9 Prozent). Das stärkste Wachstum verzeichnet indessen Tesla. Der E-Autobauer steigerte seinen Absatz um 279,3 Prozent auf 2989 Einheiten.

Das wirkt sich auch an anderer Stelle aus. Die Zahl der neuzugelassenen Elektroautos stieg 2019 bis Ende Juni um über 147 Prozent auf 5943 Fahrzeuge. Die Neuanmeldungen bei den hybriden Modellen überschritt erstmals die 10.000 Stück-Grenze.
„Zu unserer Jahresprognose von 308.000 neuen Personenwagen haben wir mehr als die halbe Strecke schon geschafft“
Christoph Wolnik, Auto-Schweiz
Insgesamt meldet Auto-Schweiz bei den alternativen Antrieben ein Wachstum von rund 68 Prozent auf 16700 Einheiten. Und das könnten noch mehr werden. Für die nächsten Monate ist Auto-Schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik jedenfalls optimistisch gestimmt: "Die Aussichten für das zweite Halbjahr sind positiv, denn die letztjährigen Probleme mit der Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP sind grösstenteils überwunden. Und zu unserer Jahresprognose von 308.000 neuen Personenwagen haben wir mehr als die halbe Strecke schon geschafft." mir
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