Audio Branding

Department of Noise präsentiert "The Future of Audio Branding"

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"Audio Branding" gewinnt im Zeitalter der Voice Asstants an Bedeutung. Die Veranstaltung "The Future of Audio Branding" in Zürich hat sich dem Thema gewidmet. Im Fokus standen die zu beobachtende Verschiebung von einer rationalen Betrachtung einer Marke hin zum emotionalen Markenerlebnis sowie die damit verbundene Chance, mit «Sound» eine Marke erkenn- und erlebbar zu machen.
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Die drei Speaker Philipp Schweidler, Florian Goetze und Silvan Forster sprachen über die Entwicklungen im Branding hinsichtlich dem Audio-only Touchpoint Voice User Interfaces. Im Fokus standen die zu beobachtende Verschiebung von einer rationalen Betrachtung einer Marke hin zum emotionalen Markenerlebnis sowie die damit verbundene Chance, mit «Sound» eine Marke erkenn- und erlebbar zu machen. Auch wurden interessante Insights zum Status quo von Voice User Interfaces gezeigt: Allein bei Amazon arbeiten 10‘000 Mitarbeitende ausschliesslich am Voice Assistant «Alexa».

Wieso sich Marken dringend dem Thema Voice User Interfaces annehmen sollten

Voice User Interfaces sind Voice Assistants und Smart Speakers, in denen Alexa, Google Assistant & Co zu Hause sind. Sie bieten erstmals die Möglichkeit einer interaktiven Begegnung mit einer Marke ohne visuelle Cues. Damit stellt sich für eine Marke die Frage, wie sie sich hier noch erkennbar und emotional erlebbar machen kann: Wie kann ich mich klanglich erleb- und entsprechend unverkennbar machen? Mit welcher Stimme spreche ich? Was ist meine gesprochene Tonalität? Auch die Frage nach dem Platz des neuen Kanals im Customer Journey spielt eine zentrale Rolle. In den USA steht bereits in jedem vierten Wohnzimmer eine solche Device, jeder, der ein Smartphone besitzt, hat bereits einen Sprachassistenten dabei. Wie genau sich die Inszenierung von Marken verändern wird, ist noch schwer abzuschätzen, aber dass sie sich verändern wird, ist nicht mehr wegzudiskutieren. Marken tun gut daran, sich jetzt aktiv damit zu befassen.

Verändertes Kundenverhalten als Triebfeder

Die zunehmende Verbreitung und Nutzung von Voice User Interfaces wie beispielsweise Voice Assistants führt zu einem veränderten Kundenverhalten und einer Vielzahl neuer Touchpoints innerhalb der Customer Journey. Unternehmen können durch den Einsatz von Sprachtechnologien nicht nur bestehende digitale Kanäle erweitern (zum Beispiel Webseite, Mobile App, Call Center), sondern auch neue Touchpoints auf neuen digitalen Kanälen schaffen (z.B. Voice App für Voice Assistant).

Die Emotionalität von gesprochener Sprache nutzen lernen

Für Unternehmen gilt also: "Be where your customers are", sprich, Unternehmen sollten auf den Kanälen präsent sein, die von den Kunden genutzt werden. Präsenz alleine genügt aber nicht. Gesprochene Sprache ist emotional und sie bietet Unternehmen
die Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen. Wenn Kunden in Zukunft zunehmend Voice Assistants nutzen, sollten Unternehmen entsprechend dafür passende Erlebnisse schaffen und gestalten. Falls sie dies nicht tun, vergeben sie sich wichtige Interaktionsmöglichkeiten und überlassen das Feld den Mitbewerbern.
„Wir waren erstaunt und erfreut, dass sich so viele Menschen für das Thema interessieren. Vielleicht hat sich auch einfach herumgesprochen, dass Büro Züri ein hervorragendes Event-Catering hat“
Philipp Schweidler, Managing Partner von Department of Noise
Mit über 50 Anwesenden war die Veranstaltung gut besucht. Musikalisch umrahmt wurde er vom Swiss-Music-Award-Gewinner Nickless.
Über das Department of Noise
Department of Noise ist die führende Schweizer Agentur für Audio Branding. Sie hilft Marken bei der Gestaltung und Pflege ihrer Sound Identity und ist unter anderem verantwortlich für die auditiven Markenauftritte von Bank Cler, Energie 360°, maxon, Swissgrid, Abraxas, Basler Kantonalbank sowie der VP Bank. Sie ist akkreditiertes Mitglied der Audio Branding Society in Hamburg und hat mit ihrer Arbeit mehrere Auszeichnungen u.a.  an den International Sound Awards in Hamburg entgegennehmen dürfen.
Über die Location
Das Pilotprojekt "Freiraum" ist ein temporärer Ort für kundenzentrierte Produktentwicklung und Innovation im Hauptsitz der Zürcher Kantonalbank an der Bahnhofstrasse 9 in Zürich. Die ZKB stellt Unternehmen kostenlos "Creative Space" zur Verfügung - für Workshops, Events, Benutzertests, Tests von neuen Lösungen sowie einen Pop-up Store. Der Raum lädt zum kreativen Arbeiten und zum Austausch ein, um kundenzentrierte Innovationen zu entwickeln. Im Freiraum wird aktiv der gegenseitige Austausch und die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit gefördert.

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