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Die beiden Gründer, Axel Eckstein (links( und Alexander Kranz-Mars.
© Atoll
Die beiden Gründer, Axel Eckstein (links( und Alexander Kranz-Mars.
Mit der Gründung ihrer Agentur Atoll bieten die beiden Kreativen Axel Eckstein und Alexander Kranz-Mars von Zürich aus schweizweit und international Business-, Branding- und Werbelösungen für Unternehmen jeder Grösse.
Dabei legen sie Wert darauf, Unternehmen und Konsumenten auf dieselbe Stufe zu stellen. Kranz-Mars: «Wir bereiten beide Seiten sorgfältig darauf vor, grossartige Erfahrungen zu machen – miteinander.» Es gehe ihnen darum, «Konsumenten nicht als Opfer zu sehen, die digital gestalkt werden, sondern als Menschen wie wir alle. Und als solche bevorzugen die meisten von uns den gleichberechtigten Dialog. Egal, ob man gerade den Käufer- oder Verkäuferhut aufhat.»


Die beiden Agenturinhaber punkten laut eigenen Angaben mit der Kombination ihrer Erfahrungen aus Werbe- und Designagenturen. «Alex ist 360-Grad-Gestalter und den Digitalbereich kennt er seit mehr als 20 Jahren. Als Dozent gibt er sein UX-Wissen auch an Studenten weiter.», so Eckstein. Kranz-Mars über seinen Geschäftspartner: «Axel war bei BBDO, Jung von Matt, Havas und Leo Burnett und hat sich nicht nur als Top-Kreativer, sondern auch als Markenstratege einen Namen gemacht.»

Die Agentur betreut bereits grosse Kunden aus dem Industrie- und Dienstleistungsbereich, aber auch kleinere Unternehmen und Start-ups. Laut Mitteilung der Agentur ist die Bandbreite der nachgefragten Leistungen immer grösser geworden und der Prozess setzt immer füher ein, bis hin zur Entwicklung von Geschäftsmodellen. «Die grundsätzlichen Fragen liegen uns», erklärt Axel Eckstein, «und anders als eine klassische Unternehmensberatung behalten wir stets im Blick, ob sich Problem-Lösungs-Fit und Value Proposition schliesslich in erfolgreiche Kommunikation verwandeln.»


Wie das aussehen kann, demonstrieren die Agenturgründer gleich in eigener Sache. Für ihr erstes Projekt unter dem Namen Atoll entwickelten sie keine Kampagne, sondern ein Produkt: einen Handschuhabstreifer aus dem 3D-Drucker. Ein Pro-Bono-Projekt zu Verbesserung der Hygiene in Spitälern und überall dort, wo Schutzhandschuhe häufig gewechselt werden müssen. Dank der Zusammenarbeit mit zwei Spezialfirmen aus dem Bereich der Additiven Fertigung konnte der Handschuhabstreifer in kürzester Zeit bereitgestellt werden, auch als Gratis-Download unter atoll.cc/gloveremover. Alexander Kranz-Mars: «Eine nützliche Lösung zur richtigen Zeit, die in Form von internationaler Berichterstattung selbst zur Botschaft wurde. Diesmal für uns, beim nächsten Mal gerne wieder für ein anderes Unternehmen.»

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