Apple Maps

Apple pusht Kartendienst in der Schweiz mit neuem Feature

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Look Around ist eine interaktive Möglichkeit, eine Stadt anhand von 3D-Bildern visuell zu erkunden. Der Dienst könnte in der Schweiz verfügbar sein
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Look Around ist eine interaktive Möglichkeit, eine Stadt anhand von 3D-Bildern visuell zu erkunden. Der Dienst könnte in der Schweiz verfügbar sein
Seit gestern tourt Apple durch die Deutschschweiz. Der Tech-Konzern will mit neuen Vermessungen und Aufnahmen seinen Kartendienst Apple Maps verbessern und die Funktion "Look Around" ausbauen. Dabei handelt es sich um die Apple-Version von Google Street View, die bisher nur in wenigen Gebieten der Welt verfügbar ist.

Seit gestern hat Apple begonnen, grosse Teile der Deutschschweiz zu vermessen.  Ab dem 17. August folgt die nächste Phase mit den weiteren Kantone Bern, Solothurn und Graubünden, die Westschweiz und das Tessin. Bis zum 15. September soll die Aktion beendet sein. Die Apple-Trupps sind nicht nur mit Autos, sondern auch zu Fuss mit tragbaren Geräten unterwegs.


Mit der Aktion möchte der Tech-Konzern seinen Kartendienst Apple Maps - gibt es seit 2012 - verbessern und die Funktion Look Around ausbauen. Das Feature hat der Konzern mit IO13 eingeführt, seit 2019 entstehen die Aufnahmen.  Bisher ist der Dienst allerdings nur in einigen Regionen in den USA, sowie zum Teil in Städten in Großbritannien, Irland, Kanada, Japan, Portugal und Spanien verfügbar.

Um den Datenschutz zu gewährleisten erklärt Apple: "Wir verpflichten uns, Deine Privatsphäre bei der Durchführung dieser Datenerhebungen zu schützen. Zum Beispiel werden wir Gesichter und Nummernschilder auf Bildern unkenntlich machen, die in „Look Around“ veröffentlicht werden.

Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen will und sein Haus oder sich selbst nicht auf den Aufnahmen sehen will, sollte sich trotzdem bei dem Konzern melden.

Die erhobenen Daten sollen regelmässig überprüft werden. Die Schweiz ist übrigens nicht das einzige Land, in dem Apple gerade unterwegs ist. In Deutschland touren die Vermessungstrupps bereits seit dem Frühjahr, unter anderem in Berlin, München und Hamburg. In Österreich sind die Apple-Autos und Mitarbeiter seit Anfang Juli am Start. 

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