APG

Leicht weniger Umsatz und 10 Prozent weniger Gewinn im 1. Halbjahr 2018

Die Anträge des APG-Verwaltungsrates kamen schlank und rank durch die GV.
© zvg.
Die Anträge des APG-Verwaltungsrates kamen schlank und rank durch die GV.
Im ersten Semester 2018 blieben die Verkaufserlöse mit 145.1 Millionen Franken um 0,6 Prozent unter der Vorjahresperiode. Der Rückgang ist allein auf das Geschäft in der Schweiz zurückzuführen. Alma Quattro, die Tochtergesellschaft in Serbien, verzeichnete dagegen ein starkes erstes Halbjahr. Das Nettoergebnis für das erste Halbjahr 2018 beläuft sich auf 22.7 Millionen Franken (-9,7 Prozent). Einen Lichtblick gibt es bezüglich des SBB-Vertrages.#ZZ#

Im ersten Halbjahr 2018 hat die APG|SGA-Gruppe einen Verkaufserlös von insgesamt 145.1 Millionen Franken
erzielt und liegt damit mit 0.6 Prozent unter der Vorjahresperiode. Der Betriebsertrag von 146.6 Millionen Franken sank um 1.8 Prozent, dies weil die Immobilienerträge sowie die Veräusserungserlöse nicht mehr benötigter
Werbeträger tiefer ausfielen als noch im Vorjahr.



Das Nettoergebnis für das erste Halbjahr 2018 beläuft sich auf 22.7 Millionen Franken. Dies ist eine Abnahme 
gegenüber der Vorjahresperiode von 9.7 Prozent. Nebst dem tieferen operativen Resultat haben auch negative
Währungseffekte dazu beigetragen.

Der Aufwand für Konzessionen und Kommissionen im Verhältnis zum Betriebsertrag liegt bei 45.7 Prozent und
somit über dem Vorjahresniveau (44.6%), auch der Betriebs- und Verwaltungsaufwand stieg um 2.5 Prozent – dies wegen Aufbaukosten für automatisierte Buchungs- und Abwicklungs-Plattformen sowie Mobile
Media. Der Personalaufwand hat sich dagegen um 3.4 Prozent verringert.


Die operativen Margen nahmen
gegenüber der Vorjahresperiode wegen höherem Aufwand für Konzessionen ab und erreichten auf Stufe 
EBITDA 24.1 Prozent (Vorjahr 25.2%) und auf Stufe EBIT 19.5 Prozent (Vorjahr 20.7%).

Schweiz: Teilerfolg bezüglich SBB-Ausschreibung

Die Netto-Verkaufserlöse im ersten Halbjahr 2018 in der Schweiz lagen mit 137.6 Millionen Franken um 1.6 Prozent unter
dem Vorjahr. Die Umsatzentwicklung verlief in den vergangenen Monaten volatil. Positiv entwickelt haben sich die Verkaufserlöse
bei den digitalen Werbeträgern, auf Promotionsflächen und im Bereich der Verkehrsmittelwerbung sowie von
Mobile Media. Ende Februar lancierte APG|SGA Interaction mit „aymo“ das angeblich „präziseste Mobile Targeting der
Schweiz“. Die eigene, exklusive Technologie ermöglicht es, den Werbekunden standortgenaue Mobile
Targeting-Werbeangebote – idealerweise in Verknüpfung mit Plakaten – auf Schweizer Mobile-Apps
auszuliefern und damit die Werbewirkung von Mobile- und Out of Home Media-Kampagnen nachweislich
zu erhöhen. Die Kundenfeedbacks und die ersten Auftragseingänge seien "erfreulich", schreibt die APG.

Ein Ausbau der digitalen Angebote ist offenbar auch in den Bahnhöfen geplant. Hierzu habe das Bundesverwaltungsgericht
im Mai 2018 einen Zwischenentscheid gefällt, welcher es der APG erlaube, mit den SBB Verträge 
abzuschliessen und die Zusammenarbeit fortzusetzen.


Serbien mit Zuwachs

Die APG ist im Ausland nur in Serbien operativ tätig. Nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2017 startete
 die serbische Tochter Alma Quattro erneut sehr vielversprechend ins neue Jahr, unterstützt durch die
positiven Vorzeichen aus der lokalen Wirtschaft, die im ersten Quartal 2018 mit einem Wachstum von 4.6 Prozent 
aufwarten konnte. Auch die Inflation verlangsamte sich spürbar. Alma Quattro konnte in der Berichtsperiode insgesamt die Verkaufserlöse
um 21.5 Prozent erhöhen und einen Umsatz von 7.5 Millionen Franken
ausweisen. pd/knö

stats