Agrarwirtschaft

Kampagne soll Tendenz zur Autarkie befördern

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Ur-Produkt Kartoffel - Endprodukt Pommes: Bauern und Industrie werben gemeinsam
© zVg
Ur-Produkt Kartoffel - Endprodukt Pommes: Bauern und Industrie werben gemeinsam
Unter dem Motto "Hier angebaut. Hier verarbeitet" starten Schweizer Bauern und Verarbeiter in der zweiten Hälfte dieses Monats eine gemeinsame Kampagne, die die Bedeutung einheimischer Lebensmittel betont.
Die Corona-Krise habe den Direktvertrieb von landwirtschaftlichen Produkten über Hofläden und die Nachfrage nach regionalen Produkten im Detailhandel angekurbelt, heisst es in einer Medienmitteilung. Diesen Trend wollen der Schweizer Bauernverband (SBV), der Lebensmittelindustrie-Verband Primavera, der Schweizer Obstverband (SOV) und die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor (SALS) nutzen. Deshalb dreht sich die neue Kampagne um die Themen Selbstversorgung und Konsumverhalten.


"Hier angebaut. Hier verarbeitet" wird der Mitteilung zufolge in den Kalenderwochen 43 und 44 an den grössten Bahnhöfen in der Schweiz in Form von Plakaten, E-Boards und E-Panels zu sehen sein. Sie zeigen Landwirte und Verarbeiter mit ihrem Ur- und Endprodukt, etwa Äpfel und Apfelsaft. Auf der Webseite der Schweizer Bauern  sind demnach weiterführende Informationen über die Landwirtschaft, den Anbau und die Verarbeitung von Schweizer Lebensmitteln zu finden.

Die neue Kampagne baut auf der Basiskommunikation "Schweizer Bauern. Von hier, von Herzen" auf. Deren jährliche Spätsommerwelle sei inhaltlich bereits auf den jetzt folgenden gemeinsamen Auftritt der Landwirte mit den Verarbeitern abgestimmt gewesen. Anstelle der persönlichen Aussagen der jeweiligen Botschafter sei mit "Hier angebaut" einheitlich kommuniziert worden.
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