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Jörg Bewersdorff: "Wir sind sicher auf dem richtigen Weg"

CEO Joerg Bewersdorff, im Gespräch mit Managing Director Amar Abbas und Martin Hufschmid, Datalogue
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CEO Joerg Bewersdorff, im Gespräch mit Managing Director Amar Abbas und Martin Hufschmid, Datalogue
Seit rund einem dreiviertel Jahr ist Wirz Activation unter dem neuen Label aktiv, das vor allem für das Dienstleistungsportfolio der Agentur steht, die heute anderes beziehungsweise mehr anbietet als zu Zeiten der Gründergeneration, die auch im früheren Namen "Wirz Wietlisbach Dialog" präsent war. CEO Jörg Bewersdorff gibt HORIZONT Swiss Auskunft, wie sich das Label etabliert und die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe sowie mit dem Partner Datalogue entwickelt hat.

Hat sich das neue Label "Wirz Activation" inzwischen im Markt etabliert?

Schwer zu sagen. Wenn ich mir die Kundenanfragen der letzten Zeit anschaue, dann sind diese immer noch relativ nah an dem, für das wir auch schon unter der alten Firmierung gestanden haben: «bildstarkes», handlungsauslösendes Dialogmarketing mit BtC-Fokus. Was wir aber schon feststellen (und von daher sind wir sicher auf dem richtigen Weg): Wir werden heute deutlich früher ins Boot geholt und betreuen unsere Kunden jetzt oftmals ganzheitlich über deren gesamten Customer Lifecycle. Wo wir in der Vergangenheit doch auch gerne mal für kreative Einzelmeister angefragt wurden, sind wir heute häufiger von der Awareness- bis zur Retentionphase in die gesamte dialogische Kampagnenplanung und -umsetzung involviert.

Welche neuen Aufträge haben Sie seit dem Start der Marke «Wirz Activation» gewinnen können?

Zunächst gab es die neuen Aufträge vor allem von unseren Bestandskunden, wie beispielsweise dem TCS. Richtig ins New Business sind wir erst in den letzten Monaten eingestiegen, konnten aber auch hier bereits die ersten Mandate gewinnen. Noch ist es ein bisschen früh, konkrete Namen zu nennen – auch wenn es mir schwerfällt, hier dichtzuhalten. Schreiben dürfen Sie aber natürlich schon mal, dass wir neue Kunden sowohl in unserem Stammgeschäft, der Aktivierung von Markenwerten im BtC-Kontext, als auch im BtB-Bereich und endlich auch im Fundraising für unseren Ansatz begeistern konnten.

Wie läuft das Zusammenspiel innerhalb der Wirz Gruppe?

Da gab es im Prinzip durch die Neuausrichtung keine gravierenden Veränderungen. Die drei Agenturmarken der Wirz waren bereits vorher sehr sauber aufeinander abgestimmt, sodass Synergien auf Kundenwunsch jederzeit aktiviert werden können. Die Realität zeigt aber auch, dass es zumindest aktuell eher nicht ganz so viele Unternehmen gibt, die das Portfolio der Wirz ganzheitlich nutzen möchten. Nun, was noch nicht ist, kann ja noch werden. Wir sind jedenfalls alle drei bereit, und untereinander haben wir durch das einzigartige Mitinhabermodell der Wirz Gruppe ohnehin einen regen Austausch. Es ist eben schon ein Unterschied, ob man nur an seiner eigenen Firma beteiligt ist oder, so wie bei uns, an der Gruppe. Silodenken hat da eher keinen Platz.

Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Datalogue entwickelt?

So gut, dass wir bei Wirz Activation zwischenzeitlich in der Kommunikation gegenüber unseren Kunden immer häufiger darauf verzichten, die Datalogue-Dienstleistungen separat zu vermarkten, sondern sie als vitalen Bestandteil unseres eigenen Leistungsangebots ausweisen. Fragen Sie mich bloss nicht, warum ich jemals glauben konnte, Kunden fänden die Story «Zwei gut aufeinander abgestimmte Unternehmen» attraktiver als «Alles aus einer Hand». Wobei ich zur Rettung meiner Ehre vielleicht anmerken darf, dass es vor allem aus Sicht von Datalogue selbstverständlich auch weiterhin sinnvoll ist, die Firmen voneinander zu trennen. Dies schon alleine vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen natürlich auch weiterhin Kunden unabhängig davon betreut, ob eine Wirz-Agentur auch die «Werbung» übernimmt. Interview: ems




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