Westhive

Ex-Kader von Y&R eröffnen neues "Co-Working Innovation Ecosystem" in Zürich

Claus Bornholt, Bruno Rambaldi, Andreas Widmer, hier noch auf ihrer auf der Baustelle.
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Claus Bornholt, Bruno Rambaldi, Andreas Widmer, hier noch auf ihrer auf der Baustelle.
Westhive, das neue "Co-Working Innovation Ecosystem der Schweiz", eröffnet Anfang April 2018 an der Hardturmstrasse 161 in Zürich seinen ersten Standort. Neben Startups und selbständig arbeitenden Spezialistinnen und Spezialisten werden bei Westhive auch renommierte Unternehmen arbeiten.
Die Gründer von Westhive sind Andreas Widmer, Bruno Rambaldi und Claus Bornholt. Bis Ende 2017 führten sie gemeinsam die Young & Rubicam Group Switzerland. Widmer war CEO und amtet weiterhin als Präsident des Swiss Chapter der International Advertising Association IAA. Rambaldi war zuletzt CTO, Bornholt COO. Letzterer ist zudem Mitglied im Kommunikationsrat von ks/cs Kommunikation Schweiz und Vizepräsident des Internet Advertising Bureau IAB.
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"Die Arbeitswelt verändert sich nachhaltig", betont Widmer. "Arbeit wird mobiler, flexibler, kollaborativer – dem tragen wir mit Westhive Rechnung." Dreh und Angelpunkt ist ein eigenes Restaurant mit Lounge und Event Location: die Westhive Kitchen. "Hier können unsere Members in entspannter Atmosphäre Ideen und Erfahrungen austauschen", sagt Widmer. "Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Members sich wohlfühlen. Die heutige Generation erwartet das von ihrem Arbeitsplatz." Neben den Open Space Desks und Private Offices verfügt Westhive über Meetingräume und -Lounges, Workshopräume, ein Foto- und Videostudio, einen Videoschnittraum, Lockers, Duschen, Coffee Kitchens und vieles mehr.
Die Westhive AG wurde im November 2017 von Andreas Widmer, Bruno Rambaldi und Claus Bornholt gegründet und eröffnet im April 2018 ihre erste Coworking Location in einer Liegenschaft der psp Swiss Property AG an der Hardturmstrasse 161. Der Space umfasst 180 Arbeitsplätze, ein Restaurant, eine Event Location für über 100 Personen sowie eine vielseitige Infrastruktur für produktives und kreatives Arbeiten.

Weitere Locations in der Schweiz und im Ausland sind in Planung. Westhive unterscheidet sich im Wesentlichen in zwei Punkten von anderen Coworking-Angeboten: zum einen fokussiert Westhive sehr stark auf das Innovation Ecosystem und die Zusammenarbeit zwischen Startups, etablierten Unternehmen und Professionals. Zum anderen legt Westhive einen thematischen Schwerpunkt auf Marketing, Technologie und «Customer Centricity» — kundenorientierte Produkte, Services und Geschäftsmodelle.
Für die Entwicklung von innovativen, "customer-centric" Produkten und Services braucht es gemäss den drei Gründern ein klares Umdenken und dringend neue Formen der Zusammenarbeit. "Innovationen entstehen nie im luftleeren Raum. Sie sind das Ergebnis eines stetigen und regen Austauschs von Ideen und Perspektiven vor dem Hintergrund neuer Technologien", sagt Rambaldi, bei Westhive für die Technologie verantwortlich, "und Westhive ist der Ort dafür." Denn: "Innovation braucht Raum — und der findet sich nur selten im Corporate Headquarter." Speziell für die Bedürfnisse von Unternehmen bietet Westhive daher sogenannte Venture Spaces: flexible Offices, in denen Innovations-Teams oder Spin-Outs grösserer Unternehmen an der Entwicklung von neuen Services oder Produkten arbeiten können.
Eine Innenansicht des Westhive.
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Eine Innenansicht des Westhive.
"Wir beschäftigen uns seit langer Zeit mit neuen Zusammenarbeitsmodellen, die zu innovativen Lösungen führen", erläutert Bornholt. "Etablierten Unternehmen fehlt oft die Geschwindigkeit wie auch die Nähe zu aufstrebenden Startups, während das Netzwerk und die Ressourcen von Startups meist noch nicht ausgereift sind. Westhive bildet hier sozusagen das Gerüst für die Zusammenarbeit. Und natürlich bieten wir auch unser Knowhow und unsere Erfahrung aus 20 Jahren Technologie- und Marketing-Beratung an – unser eigenes Beratungsunternehmen wird ebenfalls Mieter bei Westhive werden", sagt Bornholt.


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