Verkehrsmittelwerbung

ZVV: 9 Millionen Fahrgäste mehr im 2015

Diese Werbung scheint zu wirken: Der ZVV hatte 2015 mehr Passagiere.
© zvg.
Diese Werbung scheint zu wirken: Der ZVV hatte 2015 mehr Passagiere.
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Im 2015 feierte der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) sein 25-jähriges Bestehen und beförderte 629 Millionen Fahrgäste, 1,5 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Das freut bestimmt auch die Aussenwerber APG und Clear Channel Schweiz.

Der ZVV ist der grösste Verkehrsverbund der Schweiz. 2015 beförderte er 629 Millionen Fahrgäste im öffentliche Verkehr  – oder 1,7 Millionen Passagier pro Tag. Das sind 1,5 Prozent oder 9 Millionen Fahrgäste mehr als im Vorjahr. Davon zählte die Zürcher S-Bahn allein 186 Millionen Passagiere, was im Vergleich zu 2014 einem Anstieg von 2,6 Prozent entspricht. Ebenfalls 2,6 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr transportierten die Regionalbusse mit insgesamt 105 Millionen Personen. In den Städten Zürich und Winterthur blieb die Nachfrage stabil.

Von den steigenden Passagierzahlen profitieren neben den ZVV-Mitgliedern auch die Aussenwerber APG und Clear Channel Schweiz (CCS). Allerdings in unterschiedlichem Ausmass. Der APG nützt der Umstand, dass der Passagierzuwachs vor allem ausserhalb der Stadt Zürich erfolgte. Sie hatte letztes Jahr bei einer Ausschreibung des ZVV den Zuschlag für die Vermarktung von TrafficBoards und Innen- und Aussenflächen an über 450 Fahrzeugen (primär ausserhalb der Stadt Zürich) erhalten. Derzeit hält sie zudem noch die Konzession der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) für 1.200 Leuchtplakatstellen an Haltestellen. Die VBZ sind ein Mitglied des ZVV, das letztes Jahr immerhin einen Passagierzuwachs von 0,6 Prozent oder 2 Millionen Personen verzeichnete.

Das dürfte auch die CCS erleichtern, denn die 1.200 Leuchtplakate der VBZ gehen ab 2017 an die APG-Konkurrentin. CCS hatte für die VBZ-Plakatkonzession eine jährliche Abgabe von 11 Millionen Franken geboten, das Doppelte von dem, was die frühere Konzessionsinhaberin APG bezahlt hatte – und mit weiterhin wachsenden Passagierzahlen dürfte diese Summe leichter refinanzierbar sein.

 



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