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Pietro Supino löst Hanspeter Lebrument ab VSM-Präsident ab

Pietro Supino übernimmt das Amt des VSM-Präsidenten
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Pietro Supino übernimmt das Amt des VSM-Präsidenten
Mitte August wurde er als Nachfolger von Hanspeter Lebrument als Präsident des Verbandes Schweizer Medien (VSM) vorgeschlagen, seit heute ist es amtlich: Pietro Supino ist neuer VSM-Chef.

Pietro Supino übernimmt das Amt des Präsidenten des Verbandes Schweizer Medien von Hanspeter Lebrument. Unterstützt wird Supino in seinem neuen Amt von Peter Wanner, der neu als Vizepräsident gewählt wurde. Lebrument wurde nach 13 Jahren mit grossem Dank für seine Verdienste verabschiedet und zum Ehrenpräsidenten ernannt. Als zusätzliche Mitglieder des Präsidiums wurden bei der heutigen Mitgliederversammlung Beat Lauber und Andrea Masüger gewählt. Die Mitglieder des VSM haben den vorgelegten Entwurf für einen GAV gutgeheissen.


Hanspeter Lebrument: Der Grandseigneur des Verbandes Schweizer Medien
Hanspeter Lebrument: Der Grandseigneur des Verbandes Schweizer Medien (© VSM)
"Als Präsident des Verbandes Schweizer Medien möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Schweiz weiterhin gute Rahmenbedingungen für unabhängige Medien und unabhängigen Journalismus bietet“, sagt Supino. Schliesslich seien die Tageszeitungen für über 80 Prozent der Stimmbürger das Leitmedium vor Abstimmungen und Wahlen, so Supino weiter. Auch Lebrument macht sich in seiner Abschiedrede stark für den Schweizer Journalismus: "Der Medienplatz Schweiz ist dank privater Investitionen, unternehmerischem Wagemut und einsatzfreudigen, anpassungsfähigen Journalisten in einem respektablen Zustand. Entsprechend macht es Freude, sich für ihn einzusetzen. Die Politik muss nun Rahmenbedingungen schaffen, in denen auch in Zukunft private Medienunternehmen weiterentwickelt und gegründet werden können. Nur so kann die unternehmerische und publizistische Vielfalt unseres Landes aufrecht erhalten werden", so Lebrument.

Die Mitgliederversammlung hat das Budget 2017 genehmigt, teilt der Verband zudem mit. Nach dem Austritt von Ringier und Nichteintritt von Ringier Axel Springer hätten einschneidende Sparmassnahmen umgesetzt werden müssen, wodurch auf eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge verzichtet werden konnte. Der Dienstleistungsumfang des Verbandes bleibe in vollem Umfang gewährleistet. Bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung hat das Präsidium zudem entschieden, die finanziellen Zuwendungen an den Presserat im bisherigen Rahmen auszurichten, so der VSM weiter.ems 



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