"TagesWoche"

Chefredaktor Christian Degen geht – aufgrund unterschiedlicher Auffassungen

Christian Degen beendet sein Engagement bei der TagesWoche.
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Christian Degen beendet sein Engagement bei der TagesWoche.
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Chefredaktor Christian Degen verlässt die Basler Wochenzeitung nach gut einem Jahr auf eigenen Wunsch – "vor dem Hintergrund unterschiedlicher betriebsinterner Auffassungen über die weitere Entwicklung der 'TagesWoche'", wie es heisst.

Die "TagesWoche" kommt nicht zur Ruhe: Nun verlässt der erst vor gut einem Jahr angetretene Chefredaktor Christian Degen das Blatt schon wieder. Er beende "sein Engagement auf das Ende seiner vertraglichen Kündigungsfrist auf eigenen Wunsch vor dem Hintergrund unterschiedlicher betriebsinterner Auffassungen über die weitere Entwicklung der 'TagesWoche'", liess das Blatt verlauten. Der Verwaltungsrat bedaure seinen Weggang sehr und dankt Christian Degen herzlich für seinen grossen Einsatz für die "TagesWoche", heisst es weiter.

Offenbar hat Degen aber alles richtig gemacht: Er habe es verstanden, gemeinsam mit dem Leitungsteam den Betrieb neu zu strukturieren und zu stabilisieren. Er hat bei Geschäftspartnern verlorenes Vertrauen zurückgewonnen und neue Medienpartnerschaften aufgebaut. Gemäss der Mitteilung hat er aber vor allem auch die Relevanz der "TagesWoche" gesteigert: Die Onlineversion der "TagesWoche"habe im Jahr 2016 pro Monat durchschnittlich 233.416 Unique Clients-Besuche verzeichnet, 40 Prozent mehr als im Vorjahr einer Steigerung. Und "im Print-Bereich konnte der Aderlass bei den Abo-Zahlen gestoppt werden". Schliesslich habe Degen "die notwendigen, nicht einfachen Entscheidungen umgesetzt, die aufgrund der vorgegebenen finanziellen Rahmenbedingungen getroffen werden mussten". Über die personelle Nachfolge werde der Verwaltungsrat schon bald informieren.




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