TV-Quoten

Der Viertelfinal der Eishockey-WM interessierte mehr als der Final

SRF-Doks wie "auf und davon" oder die Erinnerung an den Extrembergsteiger Ueli Steck waren letzte Woche hoch im Kurs.
zvg.
SRF-Doks wie "auf und davon" oder die Erinnerung an den Extrembergsteiger Ueli Steck waren letzte Woche hoch im Kurs.
Das ist bemerkenswert: Der Viertelfinal an der Eishockey-WM am Donnerstagabend faszinierte fast 200.000 Zuschauer, die der Final ebendieser WM am Sonntagabend vermochte dagegen nur knapp 90.000 Personen vor den Bildschirm zu locken.
Der Grund dürfte relativ einfach sein: Am Donnerstag spielte die Schweiz gegen Schweden um den Einzug in den Final – und fiel raus. Der Final am Sonntag ging demzufolge ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne (Schweden - Kanada) und interessierte weit weniger. Immerhin aber schaffte es der Final gerade noch in die Top 10-Sendungen der Woche.

Einmal mehr zeigte es sich, dass das TV-Publikum am Sonntagabend zunächst mit Vorliebe die SRF-Tagesschau (122.200 Personen) einschaltet, einige zusätzliche Zuschauer kommen schliesslich bei Meteo noch dazu (+22.000 Personen) und teilen sich hernach – mit einigen zusätzlich Interessierten – vor allem auf die Sender SRF1 (Tatort, 99.400 Personen) und SRFzwei (Eishockey-WM, 89.600 Personen) auf.

Die Sendung mit den meisten Zuschauern der Woche 20 war einmal mehr die Dok "Auf und davon" mit einer sehr guten Freitagabend-Quote von 201.800 Zuschauern. Uns als einzige Sendung eines Privatsenders schaffte es – ebenfalls einmal mehr – ProSieben mit "Germany's Next Topmodel" unter die Top 10 (Rang 6). knö

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