Swiss Ski

Under Armour sponsert Off-Snow-Klamotten der Schweizer Ski-Asse

Alpin-Sportler mit neuer Bekleidungsgarnitur (v.l.): Wendy Holdener, Luca Aerni und Simone Wild
Under Armour
Alpin-Sportler mit neuer Bekleidungsgarnitur (v.l.): Wendy Holdener, Luca Aerni und Simone Wild
Der US-amerikanische Sportausrüster setzt seinen Weg zu einer globalen Marke fort und hat einen Vertrag mit dem Schweizer Skiverband geschlossen. Die langfristige Zusammenarbeit beginnt mit einer reduzierten Ausstattung, limitiert auf die Top-Sportler der Nationalmannschaft und des A-Kaders von Swiss-Ski.

Vom kommenden Jahr an soll dann der gesamte Alpine-Bereich das Training abseits der Piste mit Under Armour-Sportartikeln absolvieren. "Mit Under Armour können wir die Teams künftig mit optimaler Ausrüstung für das wichtige Sommertraining versorgen", sagt Christian Zingg, Geschäftsführer vom Swiss Ski Pool und Leiter des Ausrüstungswesens bei Swiss Ski.


Durch die Kooperation erweitert der Hersteller sein Engagement im Wintersport. Seit 2011 agiert Under Armour als offizieller Partner des Österreichischen Skiverbandes ÖSV und stattet jährlich etwa 600 ÖSV-Athleten, Offizielle, Trainer und Betreuer aus den verschiedenen Disziplinen mit Trainings- und Laufprodukten aus.

Der globale Nettoumsatz der US-Amerikander betrug im Jahr 2016 nach eigenen Angaben rund 4,83 Milliarden US-Dollar. Dabei gab das Unternehmen, das bei Freizeit- und Lifestyle-Klamotten nicht so gut aufgestellt ist, wie die Wettbewerber Adidas und Nike, weltweit 478 Millionen US-Dollar fürs Marketing aus. Im ersten Quartal dieses Jahres wuchs der Sponsor von Granit Xhaka in Europa, dem Nahen Osten um Afrika um 55 Prozent, insgesamt schrieb er aber erstmals einen Verlust, und zwar von gut zwei Millionen US-Dollar. Vorstandschef Kevin Plank erwartet für 2017 eine Abschwächung des Umsatzwachstums auf zwölf Prozent.



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