Ströer

Die deutsche Watson-Kopie startet

Watson.de soll morgen online gehen.
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Watson.de soll morgen online gehen.
Der Schweiz-Export hat geklappt: In Deutschland startet das Nachrichtenportal "watson.de". Der Werbevermarkter Ströer hat Redaktionskonzept, Design und Technologie in Lizenz von dem 2014 gestarteten Schweizer Portal watson.ch übernommen.
Das Portal zielt auf die Gruppe der etwa 20- bis 35-Jährigen und wie in der Schweiz wollen die insgesamt 25 Redaktoren  "Nachrichten ohne blabla" offerieren. Unsere Zielgruppe ist die 'Generation Mobile', also die Leute, die mit dem Smartphone und sozialen Medien groß geworden sind", sagte der für Medieninhalte verantwortliche Ströer-Geschäftsführer, Marc Schmitz, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Inhalte sind für Nutzer umsonst, das Portal wird über Werbung finanziert. Schmitz sieht eine Marktlücke für ein journalistisches Vollprogramm für diese Zielgruppe: "Es wird der Dreiklang: Nachrichten, Unterhaltung, Debatte." Zu dem börsennotierten Medienhaus gehört bereits das reichweitenstärkste Nachrichtenportal Deutschlands, "t-online.de".

Das Schweizer Pendant "Watson.ch" ist allerdings nach vier Jahren immer noch nicht in der Gewinnzone, will dieses Ziel aber in den nächsten zwei Jahren erreichen, so "watson.ch"-Geschäftsführer Michael Wanner . Die Entwicklung verlaufe erfreulich: "Wir erreichen derzeit 1,5 Millionen Unique Clients und 11 Millionen Besuche im Monat, Tendenz steigend. Im Januar 2018 waren es plus 23 Prozent bei den Besuchen gegenüber dem Vorjahresmonat und plus 16 Prozent bei den Unique Clients."

Ströer nennt keine Zahlen. "Was das Geschäft und die Reichweiten angeht, haben wir ambitionierte Pläne, aber dazu äußern wir uns nicht", sagte Schmitz. "Watson.de" wolle in einer Liga mit Portalen für eine ähnliche Zielgruppe spielen, etwa "Bento", dem "Spiegel Online"-Ableger für die jüngere Zielgruppe. Ströer strebt mehr als zehn Millionen Visits im Monat an. "Wir wollen in diesem Jahr auf Flughöhe kommen", sagt Schmitz. Anders als die Schweizer hat "watson.de" mit Ströer den größten Online-Vermarkter im Rücken. dpa/vg


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