Spinas Civil Voices

Mit Klebeband gegen „SVP-Lügen“

Kampagne gegen die SVP
© zVg.
Kampagne gegen die SVP
Die Allianz der Zivilgesellschaft (Schutzfaktor M) und die Agentur Spinas Civil Voices machen Front gegen das SVP-Begehren zur Selbstbestimmung und rufen zur Spende von Klebeband auf, um den SVP-Vertretern künftig, das Wort abzuschneiden.



Die Inspiration dazu lieferte SVP-Politiker Andreas Glarner, der sich bei einer Rede vor dem Nationalrat symbolisch selbst den Mund verklebt hatte. Eine Steilvorlage für die Agentur. „50 Meter Klebeband reichen für 50 SVP-Lügen“, heisst es nun im Video von Spinas Civil Voices. Die „Selbstbestimmungsinitiative“ haben die Kreativen  in „Selbstbeschneidungs“-Initiative umgetauft Der Titel der SVP-Initiative sei verlockend, denn „wer ist schon dagegen, dass wir mehr selber bestimmen können?“, fragt die Agentur. Bei genauerer Betrachtung entpuppe sich der Name jedoch als Etikettenschwindel. Denn die Initiative greife den Schutz der Menschen- und Grundrechte an. Die Agentur will das mit ihrer Kampagne aufdecken.

„Die Entlarvung dieser Mogelpackung“ ist denn auch der strategische Ansatz für die von Spinas Civil Voices entwickelte Nein-Kampagne für die Allianz der Zivilgesellschaft (Schutzfaktor M). Mit der Umbenennung in „Selbstbeschneidungs-“ statt „Selbstbestimmungs-Initiative“ und der visuell inszenierten Beschneidung der Rechte werde vor Augen geführt, welche Konsequenzen eine Annahme der Vorlage hätte. Parallel zur Lancierung der Kampagne und der Debatte im Nationalrat erfolgten Fundraising-Massnahmen.


Unter dem Dach von Schutzfaktor M engagieren sich 115 Organisationen und Hilfswerke sowie gegen 11.000 Einzelpersonen für ein Nein. Jede Organisation will in ihrem Umfeld offline und online dafür werben. Es wurden rund ein Dutzend unterschiedliche Sujets kreiert, in denen je nach Ausrichtung der Organisation etwa Kinderrechte, Frauenrechte oder Behindertenrechte beschnitten werden. vg
stats