Service public

Verleger lassen über Service public diskutieren

Schweizer Verleger rufen zur grossen Service-public-Debatte in Bern auf.
zvg.
Schweizer Verleger rufen zur grossen Service-public-Debatte in Bern auf.
Am 7. September 2016 alden die Verleger die "prägenden Köpfe aus der Medienbranche, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft" zu einer Service-Public-Konferenz nach Bern ein.
Der knappe Ausgang der Abstimmung über die Teilrevision des Radio- und Fernsehgesetzes vor einem Jahr und die grosse Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die rund um die Pro-Service-Public-Initiative aufgeflammt ist, sind Hinweise darauf, dass der Staat seine Definition des Service Public überprüfen muss. "Dies gilt insbesondere auch für den medialen Service Public", schreibt der Verband Schweizer Medien.

An der Tagung selbst vertritt Pietro Supino, VR-Päsident von Tamedia,  die Sicht der privaten Schweizer Medienunternehmen, Roger de Weck, Generaldirektor der SRG, diejenige der SRG.

Weitere Referentinnen und Referenten wie Edith Graf-Litscher, Nationalrätin SP, Gerhard Pfister, Parteipräsident und Nationalrat CVP, und Gregor Rutz, Nationalrat SVP, analysieren die aktuellen politischen Entwicklungen.

Ferner werden zahlreiche Studien zu den verschiedenen Modellen des Service Public diskutiert – und zwar an einer Podiumsdiksussion mit Professor Stephan Russ-Mohl, Università della Svizzera italiana, Professor Mark Eisenegger vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich, Professor Peter Hettich sowie Professor Christian Hoffmann, beide von der Universität St.Gallen.

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