SRG SSR

Werbeeinnahmen weiter im Sinkflug

Auch der SRG-Bereich Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ist vom Kostensenkungsprogramm betroffen
Patrick Luethy
Auch der SRG-Bereich Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ist vom Kostensenkungsprogramm betroffen
Mit einem Überschuss von 25 Millionen Franken wartet die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) in ihrem Geschäftsbericht für das Jahr 2016 auf. Der Umsatz mit Werbung ist dafür allerdings nicht verantwortlich.

Im Gegenteil: Die Werbeerlöse verringerten sich im vergangenen Jahr um 12,6 Millionen Franken gegenüber 2015. Gegenüber 2014 liegen sie knapp 30 Millionen Franken niedriger.


Die Gründe für die Schwarzen Zahlen liegen woanders: 13 Millionen Franken stammen aus der vorzeitigen Auflösung von Rückstellungen für die Senkung des technischen Zinssatzes der Pensionskasse. Zudem habe das lancierte Kostensenkungsprogramm Wirkung gezeigt, 2016 sank der Personalaufwand um 124,7 Millionen Franken. Und die Gebühreneinnahmen stiegen um 12,8 Millionen Franken wegen des Wachstums der Bevölkerung. Hinzu kamen 9,6 Millionen Franken wegen eines Sondereffekts (2016 überwiesene Gebühren aus dem Jahr 2015).

Der Konzern SRG - also das Stammhaus mit den Tochtergesellschaften TPC (audiovisuelle Produktion), SwissTXT (Digitaltechnologie) und Kleinfirmen - weist einen Überschuss von 29 Millionen Franken aus.



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