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Neuer Basler Standort von SRF Kultur nimmt Gestalt an

Das grosse Baustellenplakat zum MOH am Basler Bahnhof SBB.
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Das grosse Baustellenplakat zum MOH am Basler Bahnhof SBB.
Ab Frühling 2019 bezieht beinahe die ganze Abteilung SRF Kultur ihren neuen gemeinsamen Standort direkt beim Bahnhof Basel – im Meret Oppenheim-Hochhaus, das sich derzeit in Bau befindet. Ebenfalls auf gute Weg ist das Wohnbauprojekt auf dem Brudelholz – am heutigen Studio-Standort.

Ins Meret Oppenheim-Hochhaus werdend dereinst über 300 SRF-Journalistinnen und Journalisten einziehen, ein Drittel davon sind heute noch in Zürich beheimatet. Wie René Schell, Gesamtprojektleiter SRF Neuer Studiostandort MOH Basel, in einem SRF-Newsletter mitteilte, ist man mit dem Bauprojekt "weiterhin im Plan". Die Ausführungsarbeiten im Erdgeschoss, wo ein Auditorium und eine öffentliche Kaffeebar hinkommen, beginnen demnächst. "Beide signalisieren eine Öffnung des Studiobetriebs für das Publikum. Es sind Orte der Begegnung, des Gesprächs, der Teilhabe", wird Schell zitiert. Das sieht auch Stefan Charles so: "Wir suchen aktiv die Nähe zu unserem Publikum. Dafür eignet sich der neue Standort in Basel besonders. Es ist mein grosser Wunsch, dass die Bevölkerung in Zukunft an unseren Sendungen teilnimmt und sich auch mit eigenen Ideen einbringt", sagt der Abteilungsleiter SRF Kultur im erwähnten Newsletter.#

Das grosse Baustellenplakat zum MOH am Basler Bahnhof SBB.
Das grosse Baustellenplakat zum MOH am Basler Bahnhof SBB. (© zvg)
Das neue MOH steht unmittelbar am Bahnhof, umgeben von Tarm- und Bahnverkehrslärm. Das ist eine Herausforderung beim Bau der SRF-Stockwerke. Der Einfluss von Lärm und Erschütterungen durch Tram und Bahn habe man noch vor dem Entscheid für das MOH untersucht, sagt René Schell. Diese Messungen hätten dann gezeigt, dass Erschütterungs- und Körperschallimmissionen durch das Tram bauliche Massnahmen erfordern. Schell: "Der Hörspielkomplex wird darum als Raum-in-Raum-Konstruktion gebaut, als Baukörper, der von der Umgebung weitgehend entkoppelt ist. Dadurch wird die Schallübertragung massiv reduziert." Zudem würden besondere, schalldämmende Materialien verwendet, auch im Innenausbau.

Auch die Zukunftsplanung auf dem Bruderholz, an dem Standort, wo sich heute noch das SRF-Radiostuido Basel befindet, macht Fortschritte. Geplant ist eine Wohnsiedlung, für die 
Morger Partner Architekten AG und Fontana Landschaftsarchitektur AG das Siegerprojekt erarbeitet und punktuell mit den Behörden überarbeitet und im Herbst 2017 dem Planungsamt innerhalb des Bau- und Verkehrsdepartements zur Entwicklung des Bebauungsplanes eingereicht haben. Im Frühjahr 2018 sollen die Umzonung und der Bebauungsplan öffentlich aufgelegt werden. In der Folge wird der Regierungsrat im Laufe des Jahres 2018 die Vorlage an den Basler Grossen Rat zur Beratung und Beschlussfassung weiterleiten. Mit dem Inkrafttreten des Bebauungsplans kann Anfang 2019 gerechnet werden.

Parallel zur beschriebenen Nutzungsplanung werden die projektrelevanten Eckdaten ermittelt und die Wirtschaftlichkeitsmodelle im Hinblick auf die Ziele der "SRG Region Basel" erarbeitet. Der Fächer der zu untersuchenden Modelle reiche von der Abgabe im Baurecht bis zur Realisierung und dem Bewirtschaften im eigenen Portfolio. Mit der Evaluation eines Modells ist gegen Ende 2018 zu rechnen, heisst es.
Und os soll es dereinst am heutigen Studio-Standort auf dem Bruderholz aussehen.
Und os soll es dereinst am heutigen Studio-Standort auf dem Bruderholz aussehen. (© zvg)



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