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Medienhaus spielt erste Umzugsszenarien durch

Dem SRF-Radiostudio in der Berner Schwarztorstrasse droht die Verlegung nach Zürich
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Dem SRF-Radiostudio in der Berner Schwarztorstrasse droht die Verlegung nach Zürich
Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft hat ihre Immobilienkosten unter die Lupe genommen und erste Senkungspotenzale in Bern und Zürich entdeckt.

Um die Betriebskosten der eigenen Gebäude und gemieteter 
Liegenschaften zu reduzieren, prüft der öffentliche Rundfunk nach eigenen Angaben:

- das SRF-Radiostudio von der Schwarztorstrasse in Bern nach Zürich Leutschenbach zu verlegen
- die ganze oder einen Teil der Generaldirektion, die an der Giacomettistrasse im Berner Ostring eingemietet ist, in das frei werdende Gebäude an der Schwarztorstrasse umzusiedeln
- das SRF-Radiostudio Brunnenhof in Zürich bis Ende 2020 nach Leutschenbach zu verlegen. Der Standort Brunnenhof würde aufgegeben.

Fest steht, dass die Abteilung Kultur mit Sitz in Basel zusammengezogen wird: Im Frühling 2019 werden rund 150 Mitarbeitende von Zürich ins neue Meret-Oppenheim-Hochhaus in Basel umziehen.

In einem weiteren Schritt will die SRG die Immobilien der Unternehmenseinheiten in den anderen Sprachregionen und der 
Tochtergesellschaft Swiss TXT in Biel prüfen.

Die SRG muss ihre Kosten senken, weil der Bundesrat die Gebühreneinnahmen auf 1,2 Milliarden CHF gedeckelt hat und gleichzeitig die Werbeerlöse tendenziell sinken. Angekündigt ist ein Sparplan in Höhe 100 Millionen CHF, der von 2019 an realisiert werden soll.




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