SRG

Dank neuer Produktionstechnik mit 80 Personen weniger nach Pyeongchang

© zvg
Im Unterschied zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi verkleinert die SRG ihre Delegation dieses Jahr in Pyeongchang um 80 Mitarbeitende. Insgesamt werden in Südkorea rund 160 Mitarbeitende für die Herstellung der TV-, Radio- und Onlineangebote der SRG besorgt sein.

Vom 9. bis 25. Februar 2018 finden die 23. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (Südkorea) statt. Die SRG berichtet breit in allen Landessprachen in TV, Radio und Onlinemedien. Alleine im Fernsehen strahlen die sprachregionalen Sender der SRG insgesamt über 1000 Programmstunden aus. Einen besonderen Mehrwert bietet zudem das reichhaltige Online- und Mobileangebot der SRG. Sechs Livestreams sorgen dafür, dass die Schweizer Sportfans jederzeit und überall ihr ganz persönliches Olympia-Programm zusammenstellen können.

Weniger Personal dank Remote Production

In Pyeongchang setzt die SRG erstmals an Olympischen Winterspielen komplett auf Remote Production. Durch die neuartige Produktionstechnik kann die SRG die Regien der sprachregionalen Sender vom Veranstaltungsort in die regionalen Studios in Zürich, Genf und Lugano verlegen. Grundlage sind breitbandige Datenverbindungen. Sie machen es möglich, mehrere Bildsignale gleichzeitig zu übertragen und erst in der Schweiz zum fertigen Programm zusammenzufügen. Im Unterschied zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi ist es der SRG so gelungen, ihre Delegation vor Ort um 80 Mitarbeitende zu verkleinern. Insgesamt werden in Pyeongchang rund 160 Mitarbeitende für die Herstellung der TV-, Radio- und Onlineangebote von SRF, RTS, RSI und RTR besorgt sein. Allerdings produziert die SRG dort auch das Weltsignal der alpinen Skirennen der Olympischen Winterspiele 2018 – im Auftrag des IOC. Die SRG-Bilder aus Pyeongchang werden somit Basis sein für Liveübertragungen rund um den Globus.

"Das Publikum in der Schweiz profitiert"

Die SRG ist seit vielen Jahren Host Broadcaster von Grossevents und verfügt über ein ausgezeichnetes Know-how in deren Produktion. Nach Lillehammer 1994, Turin 2006, Vancouver 2010 und Sotschi 2014 produziert die SRG bereits zum fünften Mal das Weltsignal der Olympischen Skirennen. Ferner zeichnete die SRG als Host Broadcaster verantwortlich für das Weltsignal der Ski-Weltmeisterschaften 1974, 2003 und 2017 in St. Moritz.

Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport SRG: "Der Produktionsauftrag des IOC ist Beleg für die weltweite Anerkennung des Produktions-Know-hows und der Kompetenz der SRG. Der Auftrag gibt der SRG einerseits die Gelegenheit, die Produktionsqualität in der Weltsportart Ski alpin weiter zu steigern und ihr Produkt zu verbessern. Zum anderen verdient die SRG mit der Auftragsproduktion Geld, das sie ins Programm zurückfliessen lässt. Davon profitiert nicht zuletzt das Publikum in der Schweiz." pd/knö




stats