SRF

Vereinbarungen mit den Landeskirchen erneuert

Die Sendung "Wort zum Sonntag" ist Teil der erneuerten Vereinbarung zwischen den Landeskirchen und SRF.
Die Sendung "Wort zum Sonntag" ist Teil der erneuerten Vereinbarung zwischen den Landeskirchen und SRF.
Die drei Landeskirchen – die christkatholische, evangelisch-reformierte und römisch-katholische Kirche – und SRF haben am 22. März ihre bestehende Zusammenarbeit bekräftigt, die seit 2012 gültige Vereinbarungen leicht verändert und um weitere fünf Jahre verlängert.

Die Anpassungen der Vereinbarungen wurden von der SRF-Fachredaktion Religion unter der Leitung von Judith Hardegger gemeinsam mit den Beauftragten der christkatholischen Kirche, der römisch-katholischen Kirche und der evangelisch-reformierten Kirchen vorbereitet. Unterzeichnet haben SRF-Direktor Ruedi Matter und SRF-Abteilungsleiter Kultur Stefan Charles sowie Lars Simpson und Maja Weyermann für die christkatholische Kirche, Odilo Noti und Charles Martig für das Katholische Medienzentrum, Christoph Weber-Berg und Pascale Huber für die Reformierten Medien. Mit der Unterzeichnung wird die bewährte Zusammenarbeit zwischen SRF und den Landeskirchen fortgesetzt.

Die Vereinbarungen zwischen SRF und den Kirchen regeln ihre Zusammenarbeit hinsichtlich christlich geprägter Sendungen in Radio und Fernsehen. Sie umfassen konkret das "Wort zum Sonntag" sowie dessen rätoromanische Ausgabe "In pled sin via", die Gottesdienstübertragungen und Radiopredigten. Die wichtigste Änderung der Vereinbarungen betrifft die Liveübertragungen von Gottesdiensten, die künftig mehrheitlich konvergent, das heisst gleichzeitig auf den beiden Kanälen Radio und Fernsehen, erfolgen wird. Damit werden einerseits Synergien genutzt, andererseits erreicht eine einzelne Gottesdienstübertragung auf diese Weise deutlich mehr Publikum.




"Sowohl SRF als auch die Kirchen sind dem Service public verpflichtet", heisst es in einem Communiqué. Die drei Landeskirchen Stünden gesellschaftlichen und staatlichen Institutionen nahe und leisteten einen wichtigen Beitrag zum Zusammenleben, der Respekt und öffentliche Anerkennung geniesse, auch wo Kirche und Staat getrennt sind. Noch immer machten die Mitglieder der drei Landeskirchen den grössten Teil der religiös orientierten Menschen des Landes aus. Aus diesen Gründen pflege SRF, unbeschadet seiner Autonomie und Unabhängigkeit, zu diesen Kirchen besondere Beziehungen. Seit 2007 wird der Ausdruck "Religion" in der Konzession für die SRG explizit erwähnt.




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