SRF

140 Millionen Euro für Produktionen mit ZDF und ORF

Auch "Die Chefin" mit Katharina Böhm in der Titelrolle schießt länderübergreifend
© obs/ZDF/Micha Marhoffer
Auch "Die Chefin" mit Katharina Böhm in der Titelrolle schießt länderübergreifend
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten der Deutschschweiz, Deutschlands und Österreichs haben sich auf den finanziellen Umfang ihrer Koproduktionen für das kommende Jahr festgelegt.

2017 haben die Sendeanstalten laut ZDF langjährige Produktionen wie etwa "SOKO Wien/Donau", "Die Chefin", "1, 2 oder 3" und "Die Helene-Fischer-Show" realisiert. Fortsetzungen wie "The Team II", "Professor T. II" sowie eine Reihe an Dokumentations-, Kultur- und Kinderprogrammen wurden ebenfalls umgesetzt. Für 2019 sind weitere große gemeinsame Produktionen wie das historische Drama "Ein Dorf wehrt sich – Das Geheimnis von Altaussee" und die Kindersendung "Museum Aha" vorgesehen. Insgesamt haben die Programmverantwortlichen für die Koproduktionen 140 Millionen Euro eingeplant.



Auf die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den drei Medienhäusern für den SRF wies Programmdirektor Rudi Matter hin. "Während bei uns die finanziellen Mittel immer knapper werden, produzieren globale Player mit fast unbeschränkten Budgets immer hochstehendere fiktionale Inhalte", sagte Matter. "Auch aus diesem Grund war die langjährige, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und Deutschland noch nie so wichtig wie heute."


stats