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Der Streik ist ausgesetzt – auf Zusehen hin

zvg.
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Der Streik ist nicht beendet, nur ausgesetzt. Die Redaktion behält sich vor, weiterzustreiken. Sie verlangt, dass der Verwaltungsrat an den kommenden Verhandlungen beschliesst, die Kündigungen auszusetzen.
Die praktisch vollzählige Redaktionsversammlung hat am Freitag, 2. Februar, mehrheitlich entschieden, den Streik auszusetzen, der am Dienstag begonnen worden war. Noch am Freitag nahmen die Redaktorinnen und Redaktoren die normale Arbeit wieder auf, vorläufig jedenfalls. Denn an der Versammlung haben sie den Willen sehr klar zum Ausdruck gebracht, den Streik wieder aufzunehmen, sollte der Verwaltungsrat an den Verhandlungen nicht in befriedigendem Umfang auf ihre Forderungen eingehen.

Die Redaktion begrüsst das Verhandlungsangebot des Verwaltungsrats. Der Arbeitskampf sei aber noch nicht beendet, da noch keine Einigung vorliegt, die wichtigsten Forderungen seien bloss Verhandlungsgegenstand, heisst es in einer Mitteilung der Gewerkschaften. Zu diesen Forderungen gehört insbesondere die Sistierung der Kündigungen. Die Redaktionsversammlung hatte bereits vorgängig der Redaktionskommission und der Mediengewerkschaft syndicom und der Journalistenorganisation impressum das Verhandlungsmandat erteilt. Sie wird aufgrund des Gangs der Verhandlungen entscheiden, ob die Voraussetzungen für Arbeitsfrieden wieder gegeben sind.

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