Ruf Lanz

"Tier im Recht"-Kampagne gegen Tierquälerei wird fortgesetzt

Vollständig am Computer entstanden: Hechte, zum Müllsack zusammengebunden. Tiere werden nicht selten wie Abfall behandelt.
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Vollständig am Computer entstanden: Hechte, zum Müllsack zusammengebunden. Tiere werden nicht selten wie Abfall behandelt.
Weil die bisherige Kampagne mit Tieren als Müllsäcke erfolgreich war, hat sich die Organisation "Tier im Recht" (TIR) entschlossen, die Kampagne gegen Tierquälerei mit neuen Sujets fortzusetzen: mit Pferd, Schaf und Hecht. Ruf Lanz hat sie wieder umgesetzt.

Der Fokus der Folgekampagne liegt damit auf Tieren, die häufig sozusagen still leiden, ohne dass dies von der Umwelt wahrgenommen wird. Dies gilt für viele Nutz- und Wildtiere wie beispielsweise Schafe und Fische, denen die mimischen oder stimmlichen Mittel weitgehend fehlen, um auf ihre Schmerzen und Leiden aufmerksam zu machen. Dass darüber hinaus auch Pferde in der Schweiz grössten Qualen ausgesetzt werden, hat der Fall Hefenhofen im Spätsommer 2017 in bedrückender Weise aufgezeigt.

Für die Umsetzung der aufwändigen Kampagne konnte Ruf Lanz erneut das Carioca Studio in Bukarest gewinnen. Wie bei der ersten Serie sind alle Bilder vollständig am Computer entstanden. Die Fortsetzung der TIR-Kampagne wird ab sofort auf Inseraten, Plakaten, Postkarten und in diversen Online-Anwendungen zu sehen sein.

Tier im Recht (TIR) kämpft seit über 20 Jahren für tiergerechte Gesetze und ihren konsequenten Vollzug - mit Fortschritte zum Wohl der Tiere erzielt. So sind Tiere seit 2003 im Schweizer Recht keine Sachen mehr, und ihre Würde ist seit 2008 ausdrücklich durch das Tierschutzgesetz geschützt. Dennoch leiden noch immer unzählige Tiere in der Schweiz unter gesetzeswidrigen Bedingungen und werden viele Tierschutzdelikte nicht untersucht und bestraft.

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Deshalb hat Ruf Lanz im Auftrag von TIR im Herbst 2016 eine aufrüttelnde Sensibilisierungskampagne lanciert unter dem Motto: "Solange manche Tiere wie Müll behandelt werden, braucht es uns." Eindrücklich visualisiert mit Bildern eines Hundes, einer Katze und eines Kaninchens, die an Müllsäcke erinnern.

Die Kampagne hat laut Gieri Bolliger, Geschäftsleiter von Tier im Recht, "grosses Aufsehen erregt und wertvolle Debatten rund um das Wohl von Tieren ausgelöst – online und offline. Zudem wurde sie medial sehr umfassend aufgegriffen". Darüber hinaus zeichnete die Fachwelt die Kampagne mehrfach aus: u. a. mit Gold vom Art Directors Club und dem "Poster of the Year" beim Swiss Poster Award.




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