Ringier

Gewinn steigt / Gesamtumsatz sinkt / Digital wächst stark

Das Medienunternehmen hat sich einer digitalen Neuausrichtung verschrieben
Thomas Buchwalder
Das Medienunternehmen hat sich einer digitalen Neuausrichtung verschrieben
Die Ringier Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2017 den operativen Gewinn zum dritten Mal in Folge steigern: Mit einem EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in Höhe von 110.6 Millionen Schweizer Franken erzielte Ringier eine EBITDA-Marge von 11.0 Prozent, bei einem Umsatz von 1 002.9 Millionen Schweizer Franken. Trotz eines historisch schwierigen Marktumfelds im traditionellen Publishing-Geschäft stieg 2017 der operative Gewinn erneut. Dies einerseits dank den weiterhin wachsenden digitalen Marktplätzen in allen Ländern, andererseits getrieben durch konsequente Effizienzsteigerungs-Massnahmen im ganzen Unternehmen. Das teilt das Unternehmen mit.

42  Prozent der Erlöse erzielt die Ringier Gruppe mittlerweile mit digitalen Geschäftsmodellen (gegenüber 38  Prozent im Vorjahr). 66  Prozent des operativen Gewinns (EBITDA) stammen 2017 aus digitalen Geschäften (gegenüber 62  Prozent im Vorjahr). Damit befinde sich Ringier punkto Digitalisierung unter den führenden Medienunternehmen Europas, heisst es in der Mitteilung. Noch 2012 lag der digitale EBITDA-Anteil bei null.




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