"Republik"

Schon über 10.300 Abonnenten

Die heute 10köpfige Crew des Journalismus-Projekts "Republik".
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Die heute 10köpfige Crew des Journalismus-Projekts "Republik".
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Nach sechs Tagen hat das Medienprojekt "Republik" nun mehr als 10.300 zahlende Abonnenten beisammen. Und gibt ein neues Versprechen ab.
Der neueste Zwischenstand von heute früh, 7.15 Uhr: 10.310 Abonnenten und ein Gesamtbetrag von 2.595.633 Franken.

Die Abonnentenzahl steigt, die Erwartungshaltung auh – und damit auch der Druck auf die Initianten. Wohl deshalb schlagen sie unterdessen weniger euphorische Töne an als auch schon: Angesichts der 10.000 Abonnenten sei mutiere die "kleine Rebellion" zwar zu einer "mittleren Rebellion", heisst es neu auf der Website, glechzeitig aber verbeugen sich die Initianten nun vor der Konkurrenz: "Sie macht unter harten Bedingungen oft hervorragende Arbeit." Namentlch erähnt werden die Schweizer Seiten der "Zeit", die "Wochenzeitung WoZ", der "Schweizer Monat", der "Tages-Anzeiger" und die NZZ (in dieser Reihenfolge). Respekt zollen sie aber auch der AZ-Gruppe, insbesondere der Wanner-Familie – die sei mit Watson, "Schweiz am Wochenende" oder die "Aargauer Zeitung" "die letzte echte Verlegerdynastie des Landes". Sogar die "Weltwoche" erhält Lorbeeren: Unter anderem für die Recherche, die den SVP-Bundesratskandidaten Bruno Zuppiger abschoss.
An die eigenen Versprechen erinnert
Die "Republik"-Initianten peilen mittlerweile 12.000 Abonnenten an. Gleichzeitig halten sie an den eigenen Versprechen fest und geben immer neue ab:

"Bei 5000 Unterstützerinnen und Unterstützern haben wir zwei weitere Ausbildungsplätze für junge Journalistinnen und Journalisten geschaffen.

Bei 7000 Mitgliedern haben wir die Redaktion um einen zusätzlichen Kopf vergrössert.

Bei 9000 Unterstützerinnen und Unterstützern realisieren wir pro Jahr zusätzlich vier grosse und aufwändige Recherchen. Gemeinsam mit Ihnen haben wir das geschafft. Danke!

Bei 10 000 Abonnenten und Verlegerinnen haben wir ein fixes Budget eingerichtet, um herausragende internationale Autorinnen und Autoren für die Republik zu gewinnen. Danke allen, die mitmachen!"

Die Initianten betonen denn auch, das ihre mittlere Rebellion sich nicht gegen ihre Journalistenkolleginnen und -kollegen richte, sondern "gegen die Urheber der Unzufriedenheit: das Management der grossen Verlage." Und weiter: "Verlagsmanager, Verlagsmanagerinnen! Gegen euch richtet sich diese mittlere Rebellion der Republik! Denn ihr vergesst eure Verpflichtungen. Die Verpflichtungen gegenüber den Leuten, die bei euch arbeiten, damit sie die Chance haben, überhaupt gute Arbeit zu tun. Gegenüber euren Lesern und Leserinnen, die nicht mit halbfertiger Ware beliefert werden wollen."


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