Republik

Projekt R sammelt ausreichend Franken in der Crowd für sein digitales Magazin

Seit 12. April ist klar, wie das digitale Magazin heissen soll: "Republik" lautet sein ambitionierter Name
Screenshot Republik.
Seit 12. April ist klar, wie das digitale Magazin heissen soll: "Republik" lautet sein ambitionierter Name
Der Bedarf nach einer Rebellion im Journalismus scheint vorhanden zu sein das zeigt zumindest die Crowdfounding-Aktion für das geplante digitale Magazin "Republik", das die Journalisten Constantin Seibt und Christof Moser an den Start bringen wollen. 
Constantin Seibt und Christof Moser haben einen weiteren Schritt geschafft: Innerhalb weniger Stunden haben sich genügend Investoren und Unterstützer bereitgefunden, in ihr Projekt, ein neues revolutionäres Digitalmagazin starten, Geld zu stecken: Über 800.000 Schweizer Franken stehen für die Umsetzung des Ziels, ein Digitalmagazin "für den Journalismus" und "gegen die Medienkonzerne" zu lancieren, bereit. Sie kommen von fast 4000 Menschen, die an das Projekt mit Namen "Republik" glauben. Dabei stehen für das Crowdfounding noch 35 Tage Zeit zu Buche, erst dann endet die Möglichkeit, einzusteigen. 
Dank an die Investoren
Dank an die Investoren (© Screenshot Facebook Projekt R)
Auf Facebook zeigen sich die Initiatoren begeistert, streamen ihre Jubelfeier und bedanken sich bei ihren Unterstützern. Tatsächlich sind Moser und Seibt ein Risiko eingegangen, als sie beschlossen haben, von einem ehemaligen Stundenhotel aus ihr Projekt R zu starten. Denn beide sind etablierte Journalisten, Seibt was bis vergangenen Herbst Reporter beim "Tagesanzeiger" und ist mehrfach ausgezeichneter Schreiber, unter anderem als Journalist, Reporter und Kolumnist der Jahre 2012, 2013 und 2016. Und auch Moser stand beim "Tagesanzeiger" in Lohn und Brot.

In einem Manifest haben die beiden Gründer zusammengefasst, worum es ihnen geht: "Ohne Journalismus keine Demokratie. Und ohne Demokratie keine Freiheit. Wenn der Journalismus stirbt, stirbt auch die offene Gesellschaft, das freie Wort, der Wettbewerb der besten Argumente.", schreiben sie. Mit "Republik" wollen sie an die eigentliche Aufgabe des Journalismus, die Kritik an der macht, anknüpfen. Schliesslich sei "Journalismus mehr als nur ein Geschäft für irgendwelche Konzerne." Das sehen offenbar viele Schweizer Bürger ebenso. ems

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