Relaunch

Das aufgefrischte "NZZ Folio" will mehr einordnen

Das umgestaltete "NZZ Folio" macht auf Papier und auch digital eine gute Figur.
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Das umgestaltete "NZZ Folio" macht auf Papier und auch digital eine gute Figur.
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Anlässlich seines 25-Jahr-Jubiläums erscheint das "NZZ Folio" ab heute in neuem Design. Inhaltlich bietet es neue Rubriken und noch mehr Hintergrund zum Schwerpunktthema der jeweiligen Ausgabe.

Mit der heutigen Ausgabe präsentiert sich das "NZZ Folio" nach 25-jähriger Erfolgsgeschichte in neuer Aufmachung. Am offensichtlichsten sind das kleinere Format, das überarbeitete Logo und das neue Cover, das einen emotionaleren Zugriff auf das Schwerpunktthema jeder Ausgabe ermöglicht. Gestaltet hat das neue "NZZ Folio" der Londoner Designer Simon Esterson. "Das moderne Layout spielt geschickt mit Typografien und Bildern. Das Heft ist optisch vielfältiger und inhaltlich noch umfangreicher als bisher. Für mich ist die Neulancierung das grösste Geschenk zum Jubiläum", kommentiert Daniel Weber, Chefredaktor von "NZZ Folio".

Auf dem Cover des erneuerten "NZZ Folio" erhält das jeweilige Schwerpunktthema nun noch mehr Gewicht.
© zvg.
Auf dem Cover des erneuerten "NZZ Folio" erhält das jeweilige Schwerpunktthema nun noch mehr Gewicht.
Das Monatsmagazin der "Neuen Zürcher Zeitung" widmet sich weiterhin in jeder Ausgabe einem latent aktuellen und relevanten Schwerpunkt-Thema. Felix E. Müller, der als Chefredaktor der "NZZ am Sonntag" auch alle Magazine der NZZ Medien verantwortet, setzt mit dem Relaunch auf Tiefgang: "In einer Zeit flüchtiger Information räumt das neue 'NZZ Folio' dem monothematischen Teil noch mehr Platz ein, stellt Zusammenhänge her und ordnet diese ein.
Aktuelle Zahlen zum "NZZ Folio"
Die aktuelle Wemf-beglaubigte verkaufte Auflage des "NZZ Folio" beträgt 156.994 Exemplare. Davon werden 151.051 Exemplare im Abo abgegeben – die meisten als Beilage zur NZZ. Doch weil die NZZ selbst nur eine verbreitete Auflage von 119.956 Exemplaren ausweist, gelangen offenbar auch rund 37.000 Folio-Exemplare separat zu zahlenden Bezügern, 964 Exemplare über die Kioske. 2013 lag die verkaufte "Folio"-Auflage allerdings noch deutlich höher, nämlich bei 180.829 Exemplaren (davon 172.053 Abos). Die NZZ-unabhängige Auflage betrug damals gut 45.000 Exemplare. Das zeigt: Das "Folio" hat doppelt Abonnenten verloren: Sowohl bei jenen, die nach der Kündigung des NZZ-Abos auch das "Folio" nicht mehr erhalten, als auch bei den Separat-Bezügern – bei beiden etwa gleichermassen. Umgekehrt war 2013 der Einzelverkauf vor vier Jahren noch deutlich tiefer (165 Exemplare). Der Auflagenverlust spiegelt sich auch bei den Leserzahlen wider: In der Mach 2013-2 wies das "NZZ-Folio" noch 409.000 Lesern aus, in der Studie 2016-1 waren es noch 372.000 Leser (-9 Prozent).
"Bewährte Rubriken wie "Wer wohnt da?" und "Vor Gericht" wird es weiterhin geben, andere kommen neu hinzu, zum Beispiel "Lieben lernen" oder "Cheers", in der Barmänner aus aller Welt vorgestellt werden.

Das "NZZ Folio" ist im Jahresabonnement, am Kiosk im Einzelverkauf und als E-Paper erhältlich. Ausserdem liegt das Magazin am ersten Montag im Monat der NZZ bei. In der aktuellen Ausgabe erfahren die Leserinnen und Leser Wissenswertes zum Thema "Väter". Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen, Psychiatern und anderen Fachleuten geht die Septemberausgabe dem Vatersein aus verschiedenen Blickwinkeln auf den Grund.




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