Redaktionelle Kooperation

"Tages-Anzeiger" lehnt sich bei der "Süddeutschen Zeitung" an

Die "Süddeutsche Zeitung" und der "Tages-Anzeiger" betreiben künftig ein gemeinsames Korrespondentennetz.
Die "Süddeutsche Zeitung" und der "Tages-Anzeiger" betreiben künftig ein gemeinsames Korrespondentennetz.
Aufgrund ihrer Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren vereinbaren die Redaktionen der "Süddeutschen Zeitung" und von "Tages-Anzeiger", "Der Bund" und "SonntagsZeitung" eine umfassende Kooperation.

Christoph Tonini, CEO von Tamedia, hat die redaktionelle Kooperation kürzlich in einem informellen Gespräch mit Journalisten bereits angetönt. Weil die Werbeeinnahmen weiter rasant zurück gehen, sei es nötig, künftig auch über Medienhäuser hinaus verstärkt redaktionell zusammen zu arbeiten. Was Tonini zu jenem Zeitpunkt natürlich schon wusste, hat sich nun also bereits wenige Wochen später konkretisiert: Denn ab dem kommenden Jahr werden "Süddeutsche Zeitung" und "Tages-Anzeiger" gemeinsam eines der grössten Korrespondentennetze im deutschsprachigen Raum mit über 20 gemeinsamen Korrespondentinnen und Korrespondenten betreiben. Der "Tages-Anzeiger" bringt seine Korrespondenten ein und kauft sich zusätzlich in das Netz der "Süddeutsche Zeitung" ein. Die Steuerung des Korrespondentennetzwerks übernimmt ein gemeinsamer Ausschuss beider Redaktionen.




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