Redaktionelle Kooperation

"Tages-Anzeiger" lehnt sich bei der "Süddeutschen Zeitung" an

Die "Süddeutsche Zeitung" und der "Tages-Anzeiger" betreiben künftig ein gemeinsames Korrespondentennetz.
Die "Süddeutsche Zeitung" und der "Tages-Anzeiger" betreiben künftig ein gemeinsames Korrespondentennetz.
Aufgrund ihrer Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren vereinbaren die Redaktionen der "Süddeutschen Zeitung" und von "Tages-Anzeiger", "Der Bund" und "SonntagsZeitung" eine umfassende Kooperation.

Christoph Tonini, CEO von Tamedia, hat die redaktionelle Kooperation kürzlich in einem informellen Gespräch mit Journalisten bereits angetönt. Weil die Werbeeinnahmen weiter rasant zurück gehen, sei es nötig, künftig auch über Medienhäuser hinaus verstärkt redaktionell zusammen zu arbeiten. Was Tonini zu jenem Zeitpunkt natürlich schon wusste, hat sich nun also bereits wenige Wochen später konkretisiert: Denn ab dem kommenden Jahr werden "Süddeutsche Zeitung" und "Tages-Anzeiger" gemeinsam eines der grössten Korrespondentennetze im deutschsprachigen Raum mit über 20 gemeinsamen Korrespondentinnen und Korrespondenten betreiben. Der "Tages-Anzeiger" bringt seine Korrespondenten ein und kauft sich zusätzlich in das Netz der "Süddeutsche Zeitung" ein. Die Steuerung des Korrespondentennetzwerks übernimmt ein gemeinsamer Ausschuss beider Redaktionen.

Die Kooperation umfasst neben der Auslandsberichterstattung weitere Themen, in denen ein nationaler Blickwinkel nicht im Zentrum steht, darunter Wissen, Kultur & Gesellschaft sowie Sport. Neben dem gegenseitigen Austausch von Beiträgen (Artikel, Bilder, Infografiken, etc.) werden die jeweiligen Ressorts ihre gemeinsame Planung intensivieren, insbesondere bei Grossanlässen wie den Olympischen Spielen oder Fussball-Weltmeisterschaften.

Gewachsene Zusammenarbeit und gemeinsame publizistische Ausrichtung

Die grösste überregionale Qualitäts-Tageszeitung Deutschlands und die grösste abonnierte Tageszeitung der Schweiz führen bereits bisher einzelne Korrespondenten gemeinsam, koordinieren die Berichterstattung bei sportlichen Grossanlässen und tauschen einzelne Artikel aus.

"Die Zusammenarbeit unserer beider Redaktionen ist historisch gewachsen. Wir freuen uns, zukünftig noch enger mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz zusammen zu arbeiten und gegenseitig Erfahrungen und Knowhow auszutauschen", sagt Wolfgang Krach, Chefredaktor "Süddeutsche Zeitung." Die "Süddeutsche Zeitung" und der "Tages-Anzeiger" verbindet nicht nur eine langjährige Partnerschaft sondern auch eine gemeinsame publizistische Ausrichtung. Gemeinsam wollen wir unseren Leserinnen und Lesern weiterhin die beste Auslandberichterstattung und jeden Tag eine überraschende, gut recherchierte sowie unterhaltsame Zeitung bieten", sagt Arthur Rutishauser, Chefredaktor "Tages-Anzeiger" & "SonntagsZeitung".
Über die "Süddeutsche Zeitung"
Die "Süddeutsche Zeitung" ist die grösste überregionale Qualitätstageszeitung Deutschlands und das Flaggschiff des Süddeutschen Verlages. Täglich werden 1,13 Millionen Leser (MA 2016) erreicht. Für die SZ schreiben hunderte fest angestellter Redakteure und ein Vielfaches an freien Mitarbeitern. Jeden Tag wird Aktuelles und Hintergründiges aus Ressorts wie Politik, Wirtschaft, Feuilleton, Medien, Sport und Wissenschaft berichtet. Mehr Informationen unter www.sueddeutsche.de sowie www.sueddeutscher-verlag.de
Über den "Tages-Anzeiger"
Mit 474.000 Leserinnen und Leser (Mach Basic 2016-2) ist der "Tages-Anzeiger" die meistabonnierte Tageszeitung der Schweiz. Seit 1893 bürgt der "Tages-Anzeiger" für Qualitätsjournalismus. Die Journalisten des Tages-Anzeigers berichten täglich umfassend und ausgewogen, unabhängig und engagiert über politisch und gesellschaftlich relevante Themen.

 




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