Quickline Barometer

So wird heute Musik gehört – Youtube und Smartphone statt Radio

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Eine repräsentative Studie von Quickline zeigt: Während die Jungen bis 19 Jahre mehrheitlich auf die neuen Medien wie Youtube (63 %) oder Smartphone (73.9%) setzen, bevorzugen über 40 Prozent der über 50-jährigen das Radio, um Musik zu hören.
Youtube hat sich zu der Plattform entwickelt, über welche am liebsten Musik gehört und Musikclips angeschaut werden. Für 36.4 Prozent aller Befragten ist dies inzwischen der Fall – noch vor dem Smartphone (33.0%) und dem Radio (31.9%). Zu den wichtigsten und mittlerweile meistgenutzten Geräten, um Musik zu hören, zählen die Smartphones. Dank Streaming-Plattformen hat man heute seine Lieblingsmusik einfach und immer überall dabei und verfügbar.

Der Graben zum Thema Musikhören beginnt bei 40 Jahren. Während die unter 40-jährigen auf die neuen Technologien und Online-Angebote setzen, sind bei den über 40-jährigen oft noch traditionelle Abspielgeräte wie das Radio und CD-Player im Einsatz. Das neue DAB-Radio zieht bei den Jungen (5.4% der bis 19-jährigen) nicht. Dafür setzen 32.3 Prozent der über 60-jährigen und 24.8% der 50-59-jährigen auf DAB-Radio.
Über Quickline Barometer
Das Marktforschungsinstitut Marketagent befragte im Auftrag von Quickline 1000 repräsentative Personen in der Deutschschweiz, egal bei welchem Anbieter sie Kunde sind. Mit dem Quickline Barometer werden regelmässig Informationen zum Fernsehkonsum, über das Telefonie-Verhalten, die Nutzung des Internets und dem Radiohören ermittelt. Die Basis hierzu liefern die Umfragewerte, welchebei 1000 Teilnehmern aus der Deutschschweiz erhoben wurden. Ziel ist es, monatlich Erkenntnisse über die Anwender von Kommunikationsmedien zu liefern. In naher Zukunft wird es auch Jahresvergleiche zu den Umfragewerten geben, um so Trends in der Nutzung und im Verhalten aufzuzeigen.
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Der Musikkonsum wird voraussichtlich deutlich zunehmen, auch, weil immer mehr via Smartphone gehört wird. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Zukunft von Radio digital sein wird. Die Audioangebote von Webradio- und Online-Audioangeboten legen zügig zu und dürften das klassische Radio überholen", so schätzt Nicolas Perrenoud, CEO der Quickline-Gruppe, das Thema Musikhören ein.



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