Quickline Barometer

Beim Fernsehen machen Quickline-Abonnenten alles, nur nicht fernsehen

Quickline hat in einer nichtrepräsentativen Umfrage erhoben, was Schweizer – äh – Quickline-Abonnenten alles so treiben während dem Fernsehen.
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Quickline hat in einer nichtrepräsentativen Umfrage erhoben, was Schweizer – äh – Quickline-Abonnenten alles so treiben während dem Fernsehen.
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"Was machen die Schweizer alles nebenbei, während sie Fernsehen", fragt der Kabelnetzbetreiber Quickline in einem Communiqué. Richtiger wäre die Frage: Was machen die 400.000 Quickline-Abonnenten. Die Antwort: Essen, surfen, chatten, schlafen, shoppen und Sex. Jedenfalls nicht fernsehen.

Eine Umfrage von Quickline bei 1000 seiner 400.000 Haushalte zeigt, dass Quickline-Abonnenten beim Fernsehen sehr häufig parallel dazu im Internet surfen. Das sagen jedenfalls 71.8 Prozent der befragten Digital Natives (14-29 Jahre), gefolgt von Digital Immigrants (30-49 Jahre) mit 64.9 Prozent und sogar 50.3 Prozent der Silver Surfer (50-65 Jahre). Vor allem bei den jüngeren Umfrageteilnehmern weist die parallele Nutzung von Online-Medien sehr hohe Werte aus. Dabei zeigt sich eine höhere Nutzung bei den weiblichen Digital Natives.

Die richtige Frage müsste lauten: Was machen Quickline-Abonnenten….
Die richtige Frage müsste lauten: Was machen Quickline-Abonnenten…. (© zvg)
Knapp zwei Drittel der Schweizer Konsumenten, lassen sich vermehrt durch Multi-Screening vom Fernsehen ablenken. Besonders die 14- bis 19-Jährigen (65.5%) und 20- bis 29-Jährigen (74.6%) surfen gleichzeitig im Internet mit ihrem Smartphone, Desktop oder Tablet. Ihre mobilen Geräte nutzen sie als Second Screen, dem zweiten Bildschirm neben dem TV.
(© zvg)
Chatten und Nachrichten schreiben, steht bei über 70 Prozent der Digital Natives hoch im Kurs wie auch die Nutzung von Social Media Kanälen (über 50%). Im Vergleich dazu ist nur jeder Achte der Silver Surfers während dem Fernsehen in Social Media Kanälen unterwegs. Während der Fernseh-Apparat bei den über 40-jährigen mit deutlich über 80 Prozent das bevorzugte Gerät ist, sind es bei den 14-19-Jährigen gerade mal 41.8 Prozent. Etwas mehr als jeder fünfte Jugendliche zwischen 14-19 Jahren schaut bereits über das Smartphone fern.

"Ein Unterhaltungsmedium allein reicht nicht mehr", kommentiert Yann Steulet, Managing Director Residential bei Quickline. "Die meisten Menschen sieht man heute mit einem zusätzlichen, mobilen Endgerät vor dem Fernseher sitzen, einem Second-Screen. Es ist davon auszugehen, dass parallel zum Fernsehen Mails gelesen und beantwortet werden, der Austausch mit Freunden stattfindet oder ganz allgemein im Netz gesurft wird. Auch zusätzliche Informationen zu laufenden Sendungen lassen sich über den Second-Screen in Erfahrung bringen."
Korrigendum:
Die Meldung ist insofern falsch, als die vorliegenden Umfrage nach Auskunft von Quickline sehr wohl repräsentativ sei. Sie sei a) von einem neutralen Marktforschungsinstitut durchgeführt worden und b) es seien auch nicht ausschliesslich Quickline-Kunden, sondern repräsentativ ausgewählte 1000 Personen aus der Deutschschweizer befragt worden. Der Pressetext zur Studie erweckte je nach Lesart einen andern Eindruck.

HORIZONT Swiss entschuldigt sich für das Missverständnis.
Was an der Quickline-Umfrage etwas stutzig macht: Sie gibt keine Auskunft darüber, wie oft diese parallelen Tätigkeiten ausgeübt werden – und bei welchen Sendungen (nicht). Auch wurde offenbar nicht gefragt, ob es Leute gibt, die allenfalls nichts daneben tun.
Über Quickline
Die Quickline‐Gruppe gehört zu den Full-Service-Anbietern von Unterhaltung und Kommunikation. Die Quickline‐Gruppe ist mit 25 unabhängigen Netzbetreibern im Quickline‐Verbund zusammengeschlossen und versorgt im Schweizer Kabelnetzmarkt rund 400‘000 Haushalte. Gemeinsam werden unter der Marke "Quickline" die Multimedia‐Produkte Internet, Digital‐TV/Radio, Festnetz‐ und Mobile‐Telefonie vermarktet. Der Quickline-Verbund ist der drittgrösste TV-Anbieter und viertgrösste Internet- und Telefon-Anbieter in der Schweiz.
Mit dem Quickline Barometer werden monatlich Informationen zum Fernsehkonsum, über das Telefonie-Verhalten, die Nutzung des Internets und das Radiohören ermittelt. Die Basis hierzu liefern Umfragewerte, welche bei 1000 Teilnehmern aus der Deutschschweiz erhoben wurden.



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