Publikation zum Automobil-Salon

Ringer ist "sehr konsterniert" und "überaus befremdet" über den Verlust des Auftrags

Autos, Models, Stände am Genfer Autosalon: Nachdem Ringier den Auftrag zur Herausgabe des offiziellen Salon-Führers an Tamedia verloren hat, überlegt man an der Dufourstrasse, "in welcher Art und Weise dieser Entscheid Auswirkungen auf die Präsenz von Ringier am Salon in Genf haben wird."
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Autos, Models, Stände am Genfer Autosalon: Nachdem Ringier den Auftrag zur Herausgabe des offiziellen Salon-Führers an Tamedia verloren hat, überlegt man an der Dufourstrasse, "in welcher Art und Weise dieser Entscheid Auswirkungen auf die Präsenz von Ringier am Salon in Genf haben wird."
Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Ringer hat der Stiftungsrat des Salon International de l'Automobile Genève entschieden, den offiziellen Salon-Führer ab 2017 neu mit Tamedia zu produzieren. Bei Ringer ist man darob "sehr konsterniert".

Dass der gestern bekanntgegebene Entscheid des Stiftungsrates des Salon International de l'Automobile Genève (gims) bei Ringier keine Freude auslösen würde, war zu erwarten. Schliesslich handelt es sich um einen Grossauftrag mit einer Millionen-Auflage. Doch eine Nachfrage bei Ringier zeigt: Bei Ringier fühlt man sich durch diese Auftragsvergabe an Tamedia richtiggehend vor den Kopf gestossen. "Den Automobil-Salon und Ringier verbindet eine jahrzehntelange Kooperation, Tradition und Kollegialität auf allen Ebenen", teilte Ringier-Sprecherin Karin Heim auf Nachfrage hin mit. "Die Publikationen der Ringier AG ('Blick', 'SonntagsBlick', 'Blick am Abend', 'Schweizer Illustrierte', 'Bilanz', 'Handelszeitung', 'Le Temps', 'Illustré', 'il caffè' etc. und deren digitale Plattformen) haben seit Jahrzehnten eine partnerschaftliche Rolle für die Automobilindustrie Schweiz wahrgenommen. Wir sind deshalb nun sehr konsterniert über diesen Entscheid."

Weiter Heim übt Kritik am gims-Stiftungsrat: "
Ringier ist zudem überaus befremdet über die Art und Weise des Verfahrens. So hat man uns vor vollendete Tatsachen gestellt, ganz ohne jegliche Möglichkeit, auf Wünsche oder Neuerungen überhaupt einzugehen. Dies entspricht nicht unserer Vorstellung, wie man mit einem jahrelangen, verlässlichen Partner umgeht." In welcher Art und Weise dieser Entscheid Auswirkungen auf die Präsenz von Ringier am Salon in Genf haben wird, werde seitens Ringier derzeit noch geprüft. knö




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