Publictas-Studie

Content Marketing hat für Führungskräfte höchste Priorität

Als Kommunikationsart steht für Führungskräfte der weltweiten Werbe- und Medienbranche das Content Marketing zuoberst auf der Prioritätenliste.
zvg.
Als Kommunikationsart steht für Führungskräfte der weltweiten Werbe- und Medienbranche das Content Marketing zuoberst auf der Prioritätenliste.
Führungskräfte der weltweiten Medien- und Werbebranche messen der Kommunikationsart Content Marketing in den nächsten zwölf Monaten den höchsten Stellenwert zu. Das zeigt eine Umfrage der Publicitas. Bei den Technologien gehen die Meinungen stärker auseinander. Ganz vorne sind dabei: M-Commerce und der Einfluss von Mobile.
Publicitas, Werbevermarkter mit Sitz in Zürich und Vertretungen in weltweit über 20 Ländern, hat erstmals eine Jahresumfrage zu den Prioritäten in der Werbe- und Medienbranche durchgeführt. Die Hauptfragestellung war: Was sind nach Meinung der Werbetreibenden, Agenturen und Verleger die nächsten großen Technologiesprünge und die wichtigsten Trends in Marketing und Werbung. Die Umfrage, die im April 2016 in allen Erdteilen und mit hoher Schweizer Beteiligung durchgeführt wurde, stellte einige klare Unterschiede zwischen den Erwartungen der Werbetreibenden und den Verlegern fest. Die Auswertung zeigt ebenfalls den Vergleich Schweiz zu den Regionen EMEA (Europa/Afrika), APAC  (Asien/Downunder) und Americas.
Content Marketing hat in der Schweiz sogar einen noch etwas höheren Stellenwert als international.
Content Marketing hat in der Schweiz sogar einen noch etwas höheren Stellenwert als international. (© zvg.)
Egal ob Werbetreibender, Agenturleiter oder Verleger – Führungskräfte der drei Bereiche bezeichen das Content Marketing als Schwerpunkt Nummer eins. Werbetreibende bewerten die Qualität und Relevanz von Inhalten als zweithöchste Priorität, während Medienhäuser diesen Punkt nicht einmal zu ihre Top 10 zählen. Sie konzentrieren sich laut Umfrage mehr auf die Lieferung kreativer, personalisierter Werbeformate.
Das Thema "Programmatic" hat für Agenturen eine sehr hohe Bedeutung, für Werbeauftraggeber steht es am Ende der Prioritätenliste und für Verleger in der Mitte.
Das Thema "Programmatic" hat für Agenturen eine sehr hohe Bedeutung, für Werbeauftraggeber steht es am Ende der Prioritätenliste und für Verleger in der Mitte. (© zvg.)
Interessanterweise liegt das Hauptaugenmerk der Branche nicht auf dem Bereich Werbeblocker, wie man dies vielleicht erwarten könnte. Denn globale Vermarkter in allen Sektoren sind davon überzeugt, dass der Trend zu Werbeblockern mit informativeren und relevanteren Inhalten abgeschwächt werden kann.

Nahezu alle 672 Studien-Teilnehmer waren sich zudem einig, dass neue Entwicklungen im Bereich der mobilen Technologie und besonders starke Nutzung mobiler Geräte Auswirkungen auf ihren Geschäftsbereich haben werden. Es besteht ein Interesse an immersiven Technologien wie Virtual Reality- und Augmented Reality. So stimmten 70 Prozent der Teilnehmer zu, dass Virtual Reality die nächste Technologie-Revolution antreiben wird.
Publicitas Marketing Priorities
Publicitas hat die Umfrage "Publicitas Marketing Priorities im Juli 2016 lanciert. Den Grund erklärt Publiditas so: Erstens gehe es darum zu verstehen, welches für ihre Kunden, die globale Medienindutzsrie, die wichtigsten geschäftlichen Prioritäten und Herausforderungen dasrstellen. Zweitens wolle man bezüglich der Veänderungen in der Medienbranche à jour bleiben. Und drittens möchte Publicitas bei dem, was sie täglich tut, die Bedürfnisse der eigenen Kunden kennen.
Mehr als 80 Prozent der Werbetreibenden und Führungskräfte erwarten in den nächsten zwölf Monaten höhere Ausgaben im mobilen Bereich und bei der Vielzahl von digitalen Formaten. Zudem erwarten sie, dass Verbraucher neue Technologien schneller als je zuvor annehmen: Deshalb müssten globale Vermarkter Massnahmen ergreifen, um mit dieser Nachfrage Schritt halten zu können. Derzeit stimmen 86 Prozent der Teilnehmer zu, dass "der Technologiewandel so schnell voranschreitet, dass wir ihm nicht mehr folgen können". Ein höherer Anteil der Verleger und Vermarkter von Agenturen stimmt dieser Aussage voll und ganz zu (46 Prozent bzw. 45 Prozent), während bei den Vermarktern auf Kundenseite der Wert bei 36 Prozent liegt.

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