Preisüberwacher

Fordert Senkung der Radio- und TV-Gebühren auf 338 Franken bis 2022

Preisüberwacher Stefan Meierhans.
zvg
Preisüberwacher Stefan Meierhans.
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Preisüberwacher Stefan Meierhans forderte schon seit letztem Herbst, dass die Radio- und TV-Gebühren schrittweise reduziert werden – auf 338 Franken im Jahr 2022. Dies machte jetzt die "SonntagsZeitung" publik.
Der Preisüberwacher führt folgende Gründe für seine Forderung an: Die SRG und die privaten Radio-und Fernsehveranstalter sollen jährlich maximal 1.268 Milliarden Franken erhalten (Plafonierung). Weiter sei auf eine automatische Anpassung der Subvention der SRG an die allgemeine Teuerung ist zu verzichten. Durch die Zunahme der Haushalte stünden zudem steigende Einnahmen leicht sinkenden Ausgaben gegenüber, die durch die Abgabe finanziert werden müssen. Und schliesslich fordert der Preisüberwacher, dass die Höhe der kumulierten Reserven für Planungsunsicherheiten auf maximal 5 Prozent der Jahreseinnahmen, das heisst auf rund 65 Millionen Franken zu begrenzen sei.

Das entsprechnende Dokument des Preisüberwachers ist hier abrufbar.


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