«Pokémon Go The Revenge»

Basel Tourismus will Erfolg seines Videos für weitere Tourismus-Werbung nutzen

Im Video von Basel Tourismus: Ein Pikachu attackiert einen friedlichen Passanten am Brunnen bei der Messe Basel.
Screenshot.
Im Video von Basel Tourismus: Ein Pikachu attackiert einen friedlichen Passanten am Brunnen bei der Messe Basel.
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Im August ging das Pokémon Go-Video von Basel Tourismus um die Welt und stiess auf eine schier unglaubliche Resonanz. Diese will nun Basel Tourimus nutzen und startet Phase 2: Einen Folge-Wettbewerb, der Menschen weltweit erneut auf Basel aufmerksam machen soll.
Anfang August hat Basel Tourismus einen Video-Clip aufs Netz gestellt, der allein auf der Facebook-Seite der Tourismusorganisation 95 Millionen mal angesehen wurde. Diesen Schwung will Basel Tourismus nun nutzen und lanciert in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus und dem Grand Hotel Les Trois Rois einen Wettbewerb, der die Community in die Stadt am Rhein einlädt.

Denn die durch die Lancierung des Videos um rund 100.000 neue Fans angewachsene Facebook-Community von Basel Tourismus kann nun an einem Wettbewerb mitmachen: Dabei gilt es, einige Fragen rund um das Video und die Stadt zu beantworten. Unter allen Teilnehmern wird die Anreise mit der Swiss, ein Swiss Travel Pass für acht Tage in der 1. Klasse sowie ein dreitägiger Aufenthalt im Grand Hotel Les Trois Rois für zwei Personen verlost. Die Teilnahme ist auf der Facebook-Seite von Basel Tourismus oder über www.basel.com/pokemon möglich.

Seit das Mobile-Spiel "Pokémon Go" erschienen ist, nutzen auch in Basel Tausende die App zur Jagd auf die kleinen Fantasietierchen. Basel Tourismus hat gemeinsam mit der Agentur Fadeout den Spiess umgedreht und mit "Pokémon Go The Revenge" vier Pikachus auf die Jagd nach Menschen in der Basler Innenstadt geschickt. "Dabei handelt es sich um eine Low budget-Produktion, für deren Verbreitung kein Geld eingesetzt wurde. Umso erfreulicher ist die Viralität, die dadurch generiert werden konnte", schreibt Basel Tourimus.

Nebst der enormen Reichweite auf Facebook wurde der Clip auch auf Youtube rund 10 Millionen mal aufgerufen. Zudem thematisierten Medien aus dem In- und Ausland das Video und seinen Erfolg, so unter anderen die New York Times, die Huffington Post, die BBC News, Die Welt und die NZZ. Ausschnitte aus dem Clip ausgestrahlt haben CNN, ZDF, RTL und SRFBerichte gab es aber auch in Vietnam, Nigeria, Taiwan und China. "Der errechnete Medienwert dieser Kampagne beträgt rund 9.5 Millionen Euro", berichtet Basel Tourimus stolz.

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