PR-Trendmonitor 2018

Schizophrenie bei der Influencer-PR

Schweizer Mediensprechern lieben Influencer, doch sie nutzen sie kaum
zVg.
Schweizer Mediensprechern lieben Influencer, doch sie nutzen sie kaum
Alle finden es extrem wichtig, doch nur die wenigsten setzen es dann wirklich ein. Obwohl Influencer-PR unter Schweizer Mediensprechern hochgejubelt wird, spielt sie in der eigenen Medienarbeit nur eine untergeordnete Rolle. Das ergab die aktuelle Umfrage von News aktuell und Faktenkontor.


Rund 180 Fach- und Führungskräfte aus Schweizer Medienstellen haben am PR-Trendmonitor teilgenommen. Eine grosse Mehrheit der Befragten gibt darin an, dass Promis, Branchenexperten, Blogger oder andere Meinungsmacher in Zukunft immer wichtiger für die Unternehmenskommunikation werden (79 Prozent). Nur ein Prozent sieht Influencer-PR zukünftig auf dem absteigenden Ast. 

Trotzdem setzen nur wenige Mediensprecher in der Praxis Influencer als Sprachrohr für ihre Unternehmensbotschaften ein. So gibt die Hälfte der Befragten an, dass Influencer-PR in ihrem Haus unwichtig (42 Prozent) beziehungsweise völlig unwichtig sei (acht Prozent). Immerhin: 40 Prozent der Befragten findet die Zusammenarbeit mit Meinungsführern für die eigene Medienarbeit wichtig. pd/vg

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