Outdoormarkt

Mammut verkauft Gipfel-Glück

Leidenschaft für Berge: Mammut-Printanzeigen
© Mammut
Leidenschaft für Berge: Mammut-Printanzeigen
Im umkämpften Outdoormarkt will Mammut nicht nur Bergsportausrüstung verkaufen, sondern vor allem Erlebnisse. Das macht der scheidende CEO der Schweizer Traditionsmarke, Rolf Schmid, im Gespräch mit Horizont deutlich.

Unter anderem wird das Unternehmen bis 2020 die Zahl der eigenen Läden weiter ausbauen. Derzeit betreibt Mammut weltweit 80 Stores. Dabei geht es aber nicht nur um die Präsentation von Jacken und Hosen. In den Läden sollen Kunden mittels Virtual-Reality-Brille beispielsweise die Faszination des aktuellen 360-Grad-Projektes hautnah spüren.

Vor zwei Jahren hatte Mammut das Kommunikationsprojekt mit der Durchsteigung der Eiger-Nordwand gestartet. Mittlerweile befinden sich über 40 Touren auf der Plattform, auch die zuletzt erfolgreiche Besteigung des Mount Everest Mitte Mai. Zum Anschauen und Nacherleben. „Wir haben die Faszination der Bergwelt in die Wohnzimmer gebracht“, sagt Rolf Schmid.

Mammut will die Bergwelt erlebbar machen
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Mammut will die Bergwelt erlebbar machen
Die Marke ist damit auch zu einer Benchmark im Content Marketing der Outdoorhersteller geworden. Längst geht es nicht nur darum, den Kunden schöne Natur- und Bergbilder zu liefern, sondern faszinierende, einzigartige Momente, die zur Markenbindung beitragen. Dazu gehört auch der Ausbau des Onlineshops. In der Schweiz ist Mammut damit gestartet. Inzwischen können auch die Kunden in Österreich und Deutschland online einkaufen gehen. Weitere Länder werden folgen. mir




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