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Konsumentenvertrauen in der Schweiz zum Jahresende auf Höchststand

Schweizer Franken
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Die Schweizer blicken zuversichtlich in die Zukunft. Der Konsumentenvertrauensindex liegt im vierten Quartal 2016 hierzulande bei 102 Punkten und erreicht damit den Höchstwert des Jahres. Nur die Dänen (107 Punkte) und die Tschechen (103 Punkte) waren im letzten Quartal 2016 optimistischer als die Schweizer.
Weltweit untersucht Nielsen seit 2005 das Verbrauchervertrauen in 63 Ländern. Der Index bildet die Einschätzung der Konsumenten zu ihren Job-Aussichten, ihrer persönlichen finanziellen Situation und ihrer Bereitschaft ab, Geld auszugeben – immer mit Blick auf die kommenden zwölf Monate.

"Seit dem ersten Quartal 2014 sind die Schweizer Konsumenten nicht mehr so guter Stimmung gewesen. Dieser Wert ist besonders vor dem Hintergrund des starken Frankens und der wirtschaftlichen Umbrüche und den damit verbundenen Unsicherheiten beachtlich", erläutert Judith Kuiper, Geschäftsführerin von Nielsen Schweiz. "Somit steuert der private Konsum zu Beginn des Jahres positive Vorzeichen für die Wirtschaftsentwicklung bei."

Finanzielle Situation 2016 besser als 2015

Die positive Grundstimmung in der Schweiz zeigt sich auch in der Einschätzung der persönlichen Finanzen: Mehr als die Hälfte der Schweizer bewertet die eigene finanzielle Lage im vierten Quartal 2016 als gut oder sehr gut (Q4 2016: 58 Prozent, Q4 2015: 53 Prozent). Damit liegt die Schweiz im europäischen Vergleich auf Platz fünf (Europa Q4 2016: 42 Prozent, Q4 2015: 41 Prozent). Zudem waren im letzten Quartal 2016 die Hälfte der Schweizer (50 Prozent) der Ansicht, dass die nächsten 12 Monate eine gute Zeit zum Geldausgeben ist (Europa 34 Prozent). "Die Konsumenten sind weiterhin in Kauflaune", so Judith Kuiper. "Damit belegt die Schweiz zusammen mit Deutschland den dritten Platz hinter Dänemark und Grossbritannien mit jeweils 53 Prozent."

Job-Optimismus auf hohem Niveau

Auch mit Blick auf die Job-Aussichten sind die Schweizer Konsumenten positiv gestimmt. Der Job-Optimismus in der Schweiz ist fast doppelt so hoch wie im europäischen Durchschnitt: Im vierten Quartal 2016 bewerteten 59 Prozent ihre Job-Chancen als gut oder sehr gut (Q4 2015: 47 Prozent). Der europäische Durchschnitt liegt bei 31 Prozent (Q4 2015: 32 Prozent). "Ein wesentlicher Faktor für die positive Konsumentenstimmung hierzulande ist der Job-Optimismus und die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt", sagt Kuiper. "Es fällt auf, dass der Optimismus der tschechischen und Schweizer Verbraucher stark zugelegt hat und jetzt die Plätze eins und zwei einnehmen."
Über die Nielsen Global Survey
Die Nielsen Global Survey über das Vertrauen der Konsumenten und ihre Einkaufsgewohnheiten wurde zuletzt im Zeitraum vom 31. Oktober bis zum 14. November 2016 durchgeführt. Dabei hat Nielsen mehr als 30.000 regelmäßige Internetnutzer in 63 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika befragt. Die Stichprobe ist nach Alter und Geschlecht für jedes Land basierend auf den jeweiligen Internetnutzern quotiert und gewichtet. Sie repräsentiert damit die Internetnutzer des Landes und hat eine maximale Abweichung von ±0,6 Prozent. Diese Nielsen Onlineumfrage basiert ausschließlich auf dem Verhalten von Befragten mit Internetzugang. Die Internetverbreitung variiert je nach Land. Damit ein Land in die Umfrage aufgenommen wird, setzt Nielsen voraus, dass mindestens 63 Prozent der Bevölkerung oder zehn Millionen Menschen Internetzugang haben. Der Verbrauchervertrauensindex für China wird in einer separaten Umfrage mit kombinierter Methodik unter 3.500 Befragten erhoben. Die Nielsen Global Survey wird seit 2005 kontinuierlich durchgeführt.

Briten sind zwar optimistisch – aber nicht in jedem Bereich

Im Vergleich zu den Schweizern blicken die Briten im letzten Quartal 2016 mit 102 Punkten genauso optimistisch in die Zukunft. Dieser Wert hat sich seit 2016 sogar leicht um einen Punkt gesteigert (Q4 2015: 101 Punkte). Anders sieht es jedoch mit den Jobaussichten aus, bei denen die Briten weniger zuversichtlich sind (Q4 2016: GB 43 Prozent). "Grossbritannien gehört zu den optimistischsten Ländern Europas. Gleichwohl macht sich auch die politische und wirtschaftliche Anbahnung des Brexits bemerkbar und beeinflusst die wahrgenommenen Job-Aussichten – etwa durch mögliche Abwanderung von Jobs ins Ausland." Bei den persönlichen Finanzen liegt die Einschätzung der Briten ebenso hinter der der Schweizer: 53 Prozent sind der Ansicht, dass diese gut oder sehr gut sind (CH: 59 Prozent). Kuiper: "Es fällt auf, dass die Briten ihre finanzielle Situation zwar weniger gut einschätzen als die Schweizer, aber eher bereit sind, Geld auszugeben." 53 Prozent der Briten halten die nächsten 12 Monate für eine gute Zeit, um Anschaffungen zu tätigen (CH: 50 Prozent).

Die Studie können Sie hier herunterladen.

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