NZZ-Mediengruppe

LZ Medien soll Tagblatt Medien schlucken

Werden schon bald eins: Die Tagblatt Meiden Holding und die LZ Medien Holding.
Werden schon bald eins: Die Tagblatt Meiden Holding und die LZ Medien Holding.
Egal, ob das Joint Venture zwischen AZ Medien und Freier Presse-Holding der NZZ kommt oder nicht – die NZZ-Mediengruppe will die beiden Regionalzeitungsverlage LZ Medien und Tagblatt Medien fusionieren.
Noch wartet das Joint Venture zwischen AZ Medien und NZZ auf das Okay der ettbewerbskommission. Doch die NZZ-Mediengruppe plant dennoch schon weiter. "Zur Umsetzung des Joint Ventures mit den AZ Medien beabsichtigt die NZZ-Mediengruppe, die beiden bestehenden Einheiten der NZZ-Regionalmedien, die Tagblatt Medien Holding AG und die LZ Medien Holding AG, zu fusionieren", heisst es in einer Mitteilung von heute Abend. Dabei werde die LZ Medien Holding AG die Tagblatt Medien Holding AG "absorbieren".

Und selbst wenn das Joint Venture nicht bewilligt werden sollte, würde dies an an diesen Plänen nichts ändern, ist da zu lesen. "Diese Fusion macht auch unabhängig vom geplanten Joint Venture Sinn. Denn auf publizistischer und Führungsebene wird die Zusammenarbeit bereits seit 2014 schrittweise umgesetzt", schrieb die NZZ-Mediengruppe wörtlich.



Als Vorbereitung für diesen Schritt wird Doris Russi Schurter, Verwaltungsratspräsidentin der LZ Medien, sowie die beiden Verwaltungsratsmitglieder Hilmar Gernet und Jürg Weber an der LZ-Generalversammlung zurücktreten. Jörg Schnyder hingegen wird Mitglied des Verwaltungsrates bleiben. Der Verwaltungsrat beantragt die Neuwahl von Felix Graf als Verwaltungsratspräsident und Hanspeter Kellermüller als Verwaltungsratsmitglied.


Weitere Infos über den Jahresabschluss der beiden regionalen Holding-Gesellschaften und der gesamten NZZ-Gruppe erhalten Sie morgen früh im Newsletter HORIZONT Swiss vor 9. knö
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