NZZ-Mediengruppe

DNI-Innovations-App offenbar erfolgreich entwickelt

So präsentiert sich die App Companion auf dem Handy.
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So präsentiert sich die App Companion auf dem Handy.
Im Rahmen der Digital News Initiative (DNI) von Google hat die NZZ eine Personalisierungstechnologie für Websites und Smartphones entwickelt. Der Nutzer erhält aufgrund seiner Lesegewohnheiten individuelle Artikelempfehlungen.
Nach einem Jahr Entwicklung und fünf Monaten Beta-Phase mit über 400 Testerinnen und Testern ist das Innovationsprojekt NZZ Companion abgeschlossen. Mit finanzieller Unterstützung von Googles Digital News Initiative (DNI) hat die NZZ eine mobile Smartphone- und Smartwatch-Applikation für iOS und Android entwickelt. "Die NZZ hat es mit dem konsequenten Fokus auf die Nutzerinnen und Nutzer geschafft, ein Produkt für den Nachrichtenkonsum der Zukunft zu entwickeln", sagt Christian Heise, DNI Fund Operations Manager Google Europe.

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Die App kombiniert redaktionelle Kuratierung mit algorithmischen Technologien und ermöglicht so ein personalisiertes Nutzungserlebnis", heisst es etwas gestelzt in einer Mitteilung.

Neben einer nutzungsbasierten passiven Personalisierung der Inhalte kann der Nutzer seine persönliche Nachrichtenauswahl auch jederzeit durch aktive Bewertung verbessern: "Companion schafft keine Filterblasen. Der Algorithmus bewertet Artikel anhand vielfältiger – sowohl personeller als auch redaktioneller – Kriterien und sorgt so für genügend überraschende Inhalte. Dies bestätigen unsere Kennzahlen: Gegen Ende der Beta-Phase gab es mehr Artikelaufrufe im personalisierten Bereich als im rein redaktionell kuratierten Bereich", erläutert Rouven Leuener, Leiter Digitale Produktentwicklung der NZZ-Mediengruppe und Projektleiter von Companion.

Die Rückmeldungen der Beta-Testerinnen und -Tester wurden während des Projektes laufend analysiert und berücksichtigt. Zum Abschluss der Beta-Phase gaben 84 Prozent der Teilnehmenden an, dass sie im personalisierten Angebot einen Mehrwert sehen. "Die Algorithmen und Datenprodukte, die wir im DNI-Projekt entwickelt haben, werden wir in den kommenden Monaten in die digitalen Plattformen und Produkte der NZZ-Mediengruppe integrieren", so Anita Zielina, Chief Product Officer der NZZ-Mediengruppe.


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