NGO-Kampagnen

Fundierte Recherchen schaden dem Image der Rohstoffbranche tüchtig

Das Rohstoffbuch von Public Eye erschien 2011 kurz vor Glencores geplanten Börsengang – mit verheerenden Folgen.
© Grafik-Auszug: "Tages-Anzeiger"
Das Rohstoffbuch von Public Eye erschien 2011 kurz vor Glencores geplanten Börsengang – mit verheerenden Folgen.
Der Ruf der Rohstoffbranche ist in der Schweiz sehr schlecht, was auch auf NGO-Kampagnen wie "Dirty Diesel" zurückzuführen ist. Das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich (FÖG) hat im Auftrag der NGO Public Eye (früher: Erklärung von Bern) die Auswirkungen der Kampagnen genauer untersucht.
 Der "Tages-Anzeiger" hat das Resultat der FÖG-Studie heute publiziert. Eine wesentliche Erkenntnis daraus: Neben den NGO-Kampagnen haben auch andere Faktoren zum starken Imageverlust von Glencore, Vitol, Trafigura und Co. beigetragen, so etwa die Tatsache, dass die Rohstoffbranche ohnehin eine verschwiegene Gilde ist, schon vorher nur wenig kommunizierte und somit wenig (Positives) über sie bekannt war. Wer aber in der Öffentlichkeit kein Vertrauen geniesst, bietet fundierten NGO-Kampagnen eine relativ gute Angriffsfläche.
Die NGO-Kampagnen haben die Branche zweimal hart getroffen und deren Image jeweils regelrecht abstürzen lassen.
© Grafik: "Tages-Anzeiger"
Die NGO-Kampagnen haben die Branche zweimal hart getroffen und deren Image jeweils regelrecht abstürzen lassen.



stats